Moderne Kernspintomographie für Prostata Untersuchung

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Moderne Kernspintomographie für Prostata Untersuchung

Die Kernspintomographie hat im Vergleich zur Computertomographie den Vorteil, dass hier keine Röntgenstrahlen eingesetzt werden. Ist genauer, als CT.   Während der Aufnahme  kommt es zu lauten Geräuschen, wie Klopfen, Summen, Rattern oder Sägen.

Um möglichst hohe Auflösung der Schnittbilder bei Untersuchung der Prostata zu erreichen ist eine besondere Geräteausrüstung notwendig: Einsatz von Oberflächen- und Endorektalspule. Die Endorektalspule befindet sich in einem weichen Gummiballon, der für die Untersuchung in den Enddarm schmerzfrei eingeführt wird.

Die konventionelle Kernspin-Untersuchung wird mit einem sogenannten »Tunnelsystem« durchgeführt. In diesen Geräten geht es sehr eng zu und daher können viele Menschen, die unter einer Klaustrophobie leiden, also der Angst vor engen Räumen, die Untersuchung nicht durchführen lassen. In einigen Radiologischen Zentren gibt es inzwischen eine neue Möglichkeit:

Offene Kernspintomographie (HFO = offenes MRT),  Panorama High Field Open

Bei einem »offenen« Gerät liegt der Patient nicht in einem engen Tunnel, sondern auf einer großzügigen Untersuchungsfläche, die über 300° nach den Seiten offen ist. In Ortho-Zentrum Heppenheim (64646 Heppenheim) wird für die Untersuchung ein hochmodernes Gerät des Typs »S-Scan« der Firma Esaote verwendet.  Radiologische Praxis am Feuersee in Stuttgart benutzt ein Gerät von Philips.

PET-MRT

Die PET-MRT  ist eine Kombination aus Magnetresonanztomographie (MRT) und Positronenemissionstomographie (PET).  Im Vergleich zur PET-CT bietet die PET-MRT einen wesentlich besseren Weichteilkontrast für innere Organe, Muskulatur, Gehirn etc. bei gleichzeitig deutlich reduzierter Strahlenbelastung durch Verzicht auf die CT.  Somit ist zu erkennen, zum Beispiel, wie weit sich der Tumor in der Prostata verbreitet, oder an welcher Stelle die Prostatakapsel angegriffen oder überschritten hat.

Ein PET-MRT Gerät kostet um die 5 mil. Euro und wird bisher nur noch selten zu finden sein. Ein paar davon: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Leipziger Universitätsklinikum, ZEMODI Zentrum für moderne Diagnostik in 28211 Bremen, Universitätsklinikum Tübingen, Uniklinikum Essen.

Eine Zwischenlösung, mit PET-CT Zentrum abgesprochene MRT mit den Bildern  von PET mit spezieller Software zu kombinieren.

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