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Hallo, ich bin Jacek Wojcik, seit 2010 an aggressiven Prostatakrebs erkrankt. Die Seiten habe ich selbe erstellt (meine Frau Gaby, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester hilft mir dabei). Prostatakrebs Selbsthilfe Kontakt Ostfildern

Meine Absicht ist die von mir gesammelte Informationen, Tipps, Ratschläge über Prostatakrebs weiter zu geben; einfach und verständlich geschrieben.

Ich werde die Seiten weiter bearbeiten, ergänzen, modifizieren, korrigieren. Meine Krebsgeschichte können Sie hier nachlesen: Meine Krebsgeschichte

Vielleicht haben Sie auch einige Tipps für Betroffene, die ich hier veröffentlichen kann. Über Ihre Kommentare und Ergänzungen würde ich mich freuen.

Prostatakrebs Selbsthilfe, Selbsthilfegruppe?
in 73760 Ostfildern – Ruit

=> https://prostata-shg-ostfildern.de

Ich wohne seit Juli 2019 in 73760 Ostfildern-Ruit. Brauchen Sie Hilfe von „erfahrenen“ Prostatakrebs erkrankten (seit 2010)?

Wenn Sie einen Rat brauchen, nennen Sie Ihren Alter, aktuellen PSA-Wert und Gleason-Score (wenn bekannt).

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246 Kommentare

  1. sehr aufschlußreich, die Infos hätte ich eigentlich von den Ärzten erwartet; Testeron ist bei mir noch nie gemessen worden, trotz 42 Blutwerten alle zwei Monate. Mach ich am Montag – ansonsten … endlich mal was greifbares, wo man mit arbeiten kann. Ich bedanke mich herzlich und werden berichten, was am Ende rauskommt.

  2. Bei mir wurde zufällig und symthomfrei auf meine Initiative hin ein PSA Test gemacht, Ergebnis 23,2, das war 12/19.Durch den ganzen Coronakram verzögerten sich die Untersuchungen insgesamt um ein halbes Jahr, Tastbefund war negativ. Histo ergab dann 3 Treffer aus 13 Stanzen, GL 7,8,9. Das anschließende PET zeigte Aktivitätin der Prostata SUV um die 7, sowie kleine Meta´s in 4 Lymphknoten und eine M1 im Schildrüsenlappen. Daraufhin habich mich nach 4 verscheidenen „Zweitmeinungen“ für Zytika und Firmagon enmtschieden. Ergebnis nach dem 2. PET, Mta´s sind weg, bis auf eine, die wahrscheinlich auch keine ist, der PSA fiel innerhalb von einer Woche unter 0,5. Nun zeigt das aktuelle Pet einen geringen Anstieg des SUV in der Prostata, PSA ist konstant,insgesamt habe ich den Verdacht, daß ein Pet auchgerne mal hier und da leuchtet, was beieinem zu sehen ist, taucht im nächsten nicht mehr auf und umgekehr. Jetzt steht doch noch eine Entfernung im Raum, oder Strahlentherapie. So richtig knackige Aussagen gibt es aber nicht hinsichtlich der Bewertung der Ergebnisse (Österreich halt). Können Sie mir ein wenig auf die Sprünge helfen? Bin übrings aktuell fast 70.

    • Hallo, die Höhe von Radioaktivitätskonzentrationen SUV ist ein nicht sehr genaue Wert und kann leicht variieren.
      Wichtig ist, dass bei der Biopsie wurden Stanzen mit Gleason score von 8 und 9 diagnostiziert:
      Sie haben also sehr aggressive Krebszellen. Aus diesem Grund und da Sie erst fast 70 Jahre alt sind und vermutlich noch fit, würde ich die operative Entfernung der Prostata bevorzugen, am besten mit laparoskopisch mit DaVinci Roboter.
      Es wird vermutlich möglich die gleichzeitig die Lymphknoten Metastasen zu entfernen.

      Ich vermute, Sie haben keine Metastase in Schildrüsen: bei PET kann sich das Kontrastmittel auch im gesunden Gewebe anreichern.

      Sie haben sich Firmagon entschieden, es ist keine Depot-Spritze, wird oft bei Männer mit Kreislauf Problemen angewendet.

      • Danke für die Einschätzung; die Lymphknotenmetas sind nicht mehr zu sehen, bis auf eine, die mittlerweile als Ganglion identifiziert wurde, aber das Ding liegt noch im Bereich von DaVinci. OP hat natürlich mehr Auswirkungen als Bestrahlung und ich muß erst mal jemand finden, der sich da rantraut. Eine Frage noch, wachsende Tumore mit PSA gegen Null sind doch eher selten, oder? Ich bin mir nicht sicher, ob die Hormontherapie + Zytika überhaupt noch zieht.

      • Bestrahlung hat nicht weniger Nebenwirkungen, die Nebenwirkungen werden aber erst mit Verspätung von mehreren Monaten spührbar.
        Außerdem gibt es Krebszellen, die bei Bestrahlung nicht absterben.
        Bei einer OP werden alle Krebszellen aus der Prostata entfernt und noch dazu, das Prostatagewebe wird nach OP genau untersucht, am besten auch gleich auf BRCA-Mutationen (das soll man aber gleich vor der OP ansprechen).
        Wachsende Tumoren mit niedrigen PSA sind sehr gefährlich, da sie sehr schwer zu behandeln sind. Ich hatte auch solche Krebszellen in der Prostata, vor der OP, sie sind nicht so selten, aber wird wenig darüber gesprochen.
        Hormontherapie + Zytiga das ist das beste, was sie aktuell machen können, ich würde das auch noch nach der OP einige Monate weiter machen, vielleicht ohne Zytiga (wenn die Nebenwirkungen bei Ihnen stark sind).
        Die Hormonblockade wirkt bestimmt noch, am besten ist sie zu beurteilen, wenn der Testosteronspiegel sehr niedrig ist, am besten nicht mehr messbar. Gerade Testosteron ist die Hauptursache für wachsende Krebszellen.
        Für eine DaVinci OP finden Sie bestimmt ein Krankenhaus/Klinik, das muss bis zum 5 Metastasen möglich sein, bei Ihnen sind doch aktuell keine mehr sichtbar.
        Nach einer Davinci OP sind Sie in ca. 5 Tagen wieder zurück Zuhause, dann 3 Wochen Anschlußheilbehandlung. Die Narben heilen schnell, Nebenwirkungen? hängen vor Allem von der Größe und Lage der Prostata ab (jeder Mann hat eigene Anatomie). In den meisten Fällen die Inkontinenz wird in kurze verschwinden, leichte oder stärke Impotenz bleibt, aber unter der Hormontherapie, ohne Testosteron, geht es sowieso nichts mehr.
        Nach einer Bestrahlung kommt die Impotenz und oft auch Inkontinenz verstärkt erst nach ca. 1 Jahr.

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