Prostatakrebs, Schmerzlinderung bei Knochenmetastasen

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Schmerzlinderung bei Knochenmetastasen mit hochintensiven fokussierten Ultraschall

 Ein neuartiges nicht-invasives Behandlungsverfahren, das ohne Anwendung ionisierender Strahlung schnelle und dauerhafte Abhilfe gegen schmerzhafte Knochenmetastasen bietet, heißt  ExAblate.

Um die Schmerzen zu behandeln werden die von den Knochenmetastasen schmerzverursachenden Nerven zerstört.

 Aus ExAblate System  ein fokussierter Strahl von Ultraschallwellen wird auf einen kleinen Bereich des schmerzenden Knochengewebes abgegeben. Die  Knochenoberfläche  wird sich aufheizen,  was zur Zerstörung der schmerzhaften Nerven führt. Es wird  solange wiederholt, bis alle schmerzverursachenden Nerven zerstört sind.

Während der Behandlung  der Patient liegt in einem angepassten Kernspintomographen. Der behandelnde Arzt überwacht die  Behandlung und kann sie genau steuern.

 Der Eingriff wird ambulant durchgeführt. Es reicht nur eine einzige  Behandlung aus.  Eine dauerhafte Schmerzlinderung stellt sich innerhalb von drei Tagen ein.  

Die Behandlung ist speziell auf das anatomische, pathologische und Reaktionsprofil des Patienten abgestimmt.

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Die Behandlung kann unter Umständen leichte Schmerzen oder kleine Hautverbrennungen verursachen.

In Deutschland wird die Behandlung bisher in  vier Zentren durchgeführt, zwei davon:

 FUS – Zentrum am Marienhospital Bottrop
Heike Rotter-Dier, Telephone: +49-02041-1840-567
Email: info@fus-bottrop.de
Address: Josef Albers Strasse 70‚ Bottrop

 Amper Klinik‚ Dachau
Dr. Matthias Matzko, Leiter FUS-Center | Ms. Sabine Kornprobst, Patientenmanagement.
Email: kornprobst@uterusmyome.de | info@uterusmyome.de

Die Dachauer Klinik hat einen Vertrag  mit der Techniker Krankenkasse (TK) abgeschlossen, die die Kosten für die Behandlung übernimmt.

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