Klassifikation Prostatakrebs

Klassifikation Prostatakrebs, Tumorstadium 

Die in der Erstdiagnose, meistens nach einer Prostatabiopsie festgestellte Tumorstadien Klassifikation hilft besonders den Ärzten die folgende Behandlung zu bestimmen.
Bei Prostatakrebs werden noch die PSA-Werte und Gleason Score für die Analyse genutzt.
Bei der mpMRT Diagnostik wird PI-RADS Klassifikation verwendet

 

Um die Erkrankung besser zu verstehen schauen Sie sich auch die Seiten an: Prostatakrebs Diagnose und die Seite über Prostatakrebs

Eine weltweit einheitliche Stadien Einteilung bei Prostatakrebs, die Prostatakrebs Klassifikation wird in ähnlicher Weise auch bei anderen Krebserkrankungen angewendet wird – das so genannte TNM-Klassifikation.
Je nach Ausbreitung des Tumors spricht man von verschiedenen Stadien (Entwicklungsstufen, Tumorstadien) des Prostatakrebses. Die Einteilung erfolgt nach bestimmten internationalen Normen, für die hauptsächlich drei Gesichtspunkte maßgebend sind:

  • die Größe und Ausdehnung des Tumors (T)
  • die Beteiligung der Lymphknoten (N)
  • das Vorhandensein von Metastasen (M)

Untersuchungen zur Stadienbestimmung und  Feststellung des Ausbreitungsgrades von Prostatakrebs werden als Staging (englisch) genannt.

Ausbreitung von Prostatakrebs:

Lokal begrenztes Prostatakarzinom wenn in der klinischen Untersuchung oder Bildgebung kein Nachweis für ein Tumorwachstum außerhalb der Prostatakapsel oder eine Metastasierung festgestellt wurde (T1–2N0M0).

Lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom: wenn der Tumor in die Prostatakapsel eindringt, die Samenblase und/oder umliegender Organe  befallen sind  (T3–T4N0M0).

Fortgeschrittenes oder metastasiertes Prostatakarzinom: wenn die regionale oder regionäre Lymphknoten befallen sind oder  Fernmetastasen festgestellt wurden; die Stadien T4 N1 und/oder M1

Schauen Sie auch die Seite:  => Prostatakrebs Verlauf und Prognose

Klassifikation Prostatakrebs Tumorstadien:

T = PrimärtumorKlassifikation Prostatakrebs, TNM Klassifikation

  • TX Primärtumor kann nicht beurteilt werden
  • T0 Kein Anhalt für Primärtumor
  • T1 Klinisch nicht erkennbarer Tumor, der weder tastbar noch in bildgebenden Verfahren sichtbar ist
    • T1a Tumor zufälliger histologischer Befund (“incidental carcinoma“) in 5% oder weniger des resezierten Gewebes
    • T1b Tumor zufälliger histologischer Befund (“incidental carcinoma“) in mehr als 5% des resezierten Gewebes
    • T1c Tumor durch Nadelbiopsie diagnostiziert (z.B. wegen erhöhter PSA)
  • T2 Tumor begrenzt auf Prostata, ist er bei der Tastuntersuchung meistens rektal fühlbar
    • T2a Tumor infiltriert die Hälfte eines Lappens oder weniger
    • T2b Tumor infiltriert mehr als die Hälfte eines Lappens
    • T2c Tumor infiltriert in beide Lappen
  • T3 Tumor breitet über die Prostatakapsel hinaus, durchbricht die Prostatakapsel
    • T3a Extrakapsuläre Ausbreitung (ein- und /oder beidseitig)
    • T3b Tumor infiltriert Samenblase(n)
  • T4 Tumor wächst auch ausserhalb der Prostata, er befällt Nachbarorgane und bildet Metastasen. Tumor infiltriert benachbarte Strukturen (Blasenhals, Sphincter externus, Rektum, Levator-Musukulatur) und/oder ist an der Beckenwand fixiert.

 

 N – Regionäre Lymphknoten

  • NX Regionäre LK können nicht beurteilt werden
  • N0 Kein Anhalt für regionäre LK
  • N1 Regionärer Lymphknotenbefall

M – Fernmetastasen

  • MX Fernmetastasen können nicht beurteilt werden
  • M0 Kein Anhalt für Fernmetastasen
  • M1 Fernmetastasen
    • M1a Nichtregionärer Lymphknotenbefall
    • M1b Knochenmetastasen
    • M1c Andere Manifestation

G – Histopathologisches Grading, Grading-Systems für Prostatakrebs

  • GX Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden
  • G1 Gut differenziert (leichte Anaplasie) (Gleason 2-4)
  • G2 Mässig differenziert (mässige Anaplasie) (Gleason 5-6)
  • G3-4 Schlecht differenziert/undifferenziert (ausgeprägte Anaplasie) (Gleason 7-10)

 

Ein neus Bewertungsschema als WHO-Standard Gleason-Grading-System

Ab 2016 solle in Verbindung mit dem Gleason-Grading-System ein neus Bewertungsschema als WHO-Standard Gleason-Grading-System eingesetzt werden, entwickelt und publiziert von Prof. Jonathan Epstein vom John Hopkins Hospital in Baltimore, ML (USA). 
Quelle: .pathologie-dgp.de Grading-Schema für Prostatakrebs nach Epstein

Tumorstadium Klinische Klassifikation Prostatakrebs im Detail

Für die Klinische Klassifikation von Prostatakrebs werden werden TNM-Klassifikation, Pathologische Klassifikation und R-Klassifikation mit verschiedenen ergänzenden Kennzeichen. Zusätzlich wird die PI-Rad Klassifikation verwendet, als Ergebnis der multiparametrischer MRT.

Detalierte TNM Prostatakrebs Klassifikation

T – Primärtumor

  • TX Primärtumor kann nicht beurteilt werden
  • TO Kein Anhalt für Primärtumor Tis Carcinoma in situ
  • T1,T2,T3,T4 zunehmende Größe und/oder lokale Ausdehnung des Primärtumors

N – Regionäre Lymphknoten

  • NX Regionäre Lymphknoten können nicht beurteilt werden
  • NO Keine regionären Lymphknotenmetastasen
  • N1, N2, N3 zunehmender Befall regionärer Lymphknoten

Direkte Ausbreitung des Primärtumors in Lymphknoten wird als Lymphknotenmetastase klassifiziert.
Metastasen in anderen Lymphknoten als den regionären werden als Fernmetastasen klassifiziert.

M – Fernmetastasen

  • MX Fernmetastasen können nicht beurteilt werden
  • MO Keine Fernmetastasen
  • M1 Fernmetastasen
    Die Kategorie M1 kann wie folgt spezifiziert werden:

    • Lunge PUL Knochenmark MAR
    • Knochen OSS Pleura PLE
    • Leber HEP Peritoneum PER
    • Hirn BRA Nebenniere ADR
    • Lymphknoten LYM Haut SKI
    • Andere Organe OTH

Unterteilung von TNM Klassifikation

Manche Hauptkategorien sind dort, wo eine größere Spezifität
benötigt wird, weiter unterteilt (z. B. T1a, T1b oder N2a, N2b).

Ergänzende Angaben zu TNM Klassifikation, Zusätzliche Kennzeichen

Ergänzend zur TNM-Klassifikation können folgende Angaben gemacht werden:

  • cT (von englisch „clinical“ = klinisch): Einstufung anhand der Symptome z.B. durch Abtasten,  eine körperliche Untersuchung
  • pT (von englisch „pathological“: pathologisch): Einstufung durch eine Gewebsprobe bestätigt.
  • rT  (rezidiv) steht dafür, dass ein Tumor erneut aufgetreten ist, kennzeichnet Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall (z.B. rT2N0M0 oder rpT3pN1pMX).
  • R: zeigt an, dass nach einer Behandlung noch restliches Krebsgewebe gefunden wurde.
  • Tis / Cis: bedeutet Krebs-Vorstufe oder Frühform.
  • X: gibt an, dass sich das Merkmal nicht beurteilen lässt. Dies kann daran liegen, dass es nicht untersucht wurde oder das Ergebnis nicht eindeutig ist. Zum Beispiel bedeutet NX, dass nicht beurteilt werden kann, ob sich der Tumor in die Lymphknoten ausgebreitet hat.
  • Y: weist darauf hin, dass der Tumor bereits behandelt wurde.

 

  • a-Symbol kennzeichnet Fälle, bei denen die Klassifikation erst anlässlich einer Autopsie erfolgte.
  • m-Symbol in Klammern gesetzt, wird benutzt, um multiple Primärtumoren in einem anatomischen Bezirk anzuzeigen (z.B. pT1(m)) 
  • y-Symbol Wenn die Klassifikation während oder nach initialer multimodaler Therapie erfolgt, werden die TNM- oder pTNM-Kategorien durch das Präfix „y“ gekennzeichnet (z.B. yT2N1M0 oder ypT2pN2pM0).

Das ycTNM oder ypTNM kennzeichnet die Ausdehnung des Tumors, die tatsächlich während des Zeitpunktes der Untersuchung nachweisbar ist. Die Zusatzbezeichnung „y“ soll nicht dazu dienen, die mögliche Ausdehnung eines Tumors vor einer multimodalen Therapie abzuschätzen.


pTNM: Pathologische Klassifikation

pT – Primärtumor

  • pTX Primärtumor kann histologisch nicht beurteilt werden
  • pT0 Kein histologischer Anhalt für Primärtumor
  • pTis Carcinoma in situ
  • pT1, pT2, pT3, pT4 Zunehmende Größe und/oder lokale Ausdehnung des Primärtumors bei histologischer Untersuchung

pN – Regionäre oder regionale Lymphknoten

  • pNX Regionäre oder regionale Lymphknoten können histologisch nicht beurteilt werden
  • pN0 Histologisch keine Lymphknotenmetastasen
  • pN1, pN2, pN3 Zunehmender Befall regionärer oder regionaler Lymphknoten bei histologischer Untersuchung

Direkte Ausbreitung des Primärtumors in Lymphknoten wird als Lymphknotenmetastastasiert klassifiziert.
Fälle, bei denen nur Mikrometastasen, die 0,2 cm oder kleiner sind, können durch den Zusatz (mi) kenntlich gemacht werden. , z.B. pN1(mi) oder pN2(mi).

pM – Fernmetastasen

  • pMX Fernmetastasen können mikroskopisch nicht beurteilt werden
  • pM0 Mikroskopisch kleine Fernmetastasen
  • pM1 Mikroskopisch Fernmetastasen

Unterteilung von pTNM
Manche Hauptkategorien sind weiter unterteilt (z. B. pT1a, pT1b oder pN2a, pN2b).

G – Histopathologisches Grading

  • GX Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden
  • G1 Gut differenziert
  • G2 Mäßig differenziert
  • G3 Schlecht differenziert
  • G4 Undifferenziert

 

Fakultative, optionale Deskriptoren

L – Lymphgefäßinvasion

  • LX Lymphgefäßinvasion kann nicht beurteilt werden
  • LO Keine Lymphgefäßinvasion
  • L1 Lymphgefäßinvasion

V – Veneninvasion

  • VX Veneninvasion kann nicht beurteilt werden
  • VO Keine Veneninvasion
  • V1 Mikroskopische Veneninvasion
  • V2 Makroskopische Veneninvasion

Makroskopischer Befall der Wand einer Vene (ohne Tumor im Lumen) wird als V2 klassifiziert.

C-Faktor

Der C-Faktor (C = Abkürzung von Certainty, „Diagnosesicherheit“) drückt die von den verwendeten diagnostischen Methoden abhängige Zuverlässigkeit der Klassifikation aus. Seine Verwendung ist fakultativ.
Die Definitionen des C-Faktors sind:

  • C1 Aussage aufgrund von diagnostischen Standardmethoden, z.B. Inspektion, Palpation und Standardröntgenaufnahmen, intraluminale Endoskopie bei bestimmten Organen
  • C2 Aussage aufgrund spezieller diagnostischer Maßnahmen, z.B. bildgebende Verfahren: Röntgenaufnahmen in speziellen Projektionen, Schichtaufnahmen, Computertomographie (CT), Sonographie, Lymphographie, Angiographie, nuklearmedizinische Untersuchungen, Kernspintomographie (NMR);
  • C3 Aussage aufgrund chirurgischer Exploration einschließlich Biopsie und zytologischer Untersuchung
  • C4 Aussage nach definitiver chirurgischer Behandlung und pathologischer Untersuchung des Tumorresektats
  • C5 Aussage aufgrund einer Autopsie Der C-Faktor wird hinter die Kategorien T, N und M gesetzt. Ein Fall kann z.B. beschrieben werden als T3C2, N2C1, M0C2.

Residualtumor – R-Klassifikation

Das Fehlen oder Vorhandensein von Residualtumor (Resttumor) nach Behandlung wird durch die R-Klassifikation beschrieben. Sie spiegelt die Effekte der Therapie wider, beeinflusst das weitere therapeutisches Vorgehen und liefert die zuverlässigsten Voraussagen zur Prognose.

Die Definitionen der R-Klassifikation sind:

  • RX Vorhandensein von Residualtumor kann nicht beurteilt werden
  • RO Kein Residualtumor
  • R1 Mikroskopischer Residualtumor, positiver Schnittrand
  • R2 Makroskopischer Residualtumor

Eine R1-Situation bedeutet, dass der Tumor mikroskopisch die Ränder der Prostata erreicht hat. Ein derartiger Befund ist allerdings noch nicht gleichbedeutend oder beweisend für kapselüberschreitendes Tumorwachstum.
Die so genannte „Kapsel“ besteht lediglich aus unscharf begrenztem fibromuskulärem Stroma (bindegewebige Stützgerüst eines Organs).

Quelle: Medac Urologie

PI-RADS Klassifikation

Eine neue  Befundungsschema MR-Protokolle PI-RADS: Prostate Imaging – Reporting and Data System.
Die PI-RADS Klassifikation basiert auf den Bildern der multiparametrischen MRT.

PI-RADS Klassifikation Version 1 Scoring Schema basiert auf einer Skala  von 1 bis 5:

  • PI-RADS Score 1: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist sehr unwahrscheinlich
  • PI-RADS Score 2: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist unwahrscheinlich
  • PI-RADS Score 3: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist fragwürdig (unklarer Befund)
  • PI-RADS Score 4: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist wahrscheinlich
  • PI-RADS Score 5: das Vorliegen eines klinisch signifikanten Karzinoms ist sehr wahrscheinlich

Weitere Entwicklung von Pi-Rads Klassifikation, besonders mit Berücksichtigung der peripheren Zone führte zu der Version 2. Die Details (in Englisch von American College of Radiology): PIRADS Klassifikation Version 2

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21 Kommentare

  1. Guten Tag !
    Bei mir wurde PSA Wert 25,8 ng/ml festgestellt . Dann eine Prostatastanzbiopsie .Diagnose Azinäres Adenokarzinom der Prostata 8/12 bds.Gleason Score:7b (4+3)WHO 3; LO; VO;Pn1; Habe 10 Tage Tabletten FLUTMID AL 250, 2mal tägl. bekommen.Nun spritz mir der Urologe Bauchspritzen .Am 2.12 .2021 wird bei mir CT:Abdom,P-NPL;Fiaiae ?und Skelettsz,P-NPL;Filieae? Nun meine Frage ,wie stehen meine Chancen .Bin 73 Jahre . In voraus vielen Dank
    Pter Roth

    • Hallo,
      Ihre Chancen dass Sie an Prostatakrebs nicht sterben stehen sehr gut.
      Es ist gut, dass die „Standard“ Hormontherapie eingeleitet wurde. Sie blockiert das Wachstum von Prostatakrebs, so dass Sie Zeit gewinnen.
      Die Hormonblockade verursacht leider auch Nebenwirkungen, wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Gewichtzuname, oft auch leichte Schwäche. Mit dem lässt sich aber leben, man gewöhnt sich dran.
      Die Untersuchungen, die Sie am 2.12. machen werden, sind ziemlich ungenau. Sie müssen aber nach Leitlinien gemacht werden. Wenn dabei aber wenig oder Keine Metastasen gefunden werden, werden Sie sich entscheiden müssen für eine Bestrahlung oder eine OP. Beides hat Vorteile und Nachteile.
      Dafür haben Sie aber noch ein bisschen Zeit. Versuchen Sie Ihr Leben zu leben und genießen.
      Viele Grüße,
      Jacek Wojcik

  2. Hallo bei mir wurde ein 3×3 x1,5cm Karzinom d.h. hochpathologische Diffusionswerte und T2-Kontrast in der AZ,TZ und PZ .Der ADC Wert ist auf Werte um 300 hochgradig abgesenkt,was in der regel mit einem hohen Geason-Scoe korreliert.Die kapsel ist in Takt LYMPHKNOTENSTATUS und kursorich Skelett unauffällig .nebenbefundlich etwas 1,5cm großes Harnblasendivertikel .Mittlerer Oberbachorgane unaufffällig.PSA Wert von 6,8 auf 10,6 gestiegen
    Über ein Kommentar wäre ich sehr dankbar.

    • Hallo,
      Harnblasendivertikel bedeutet, dass Ihre Prostata vergrößert ist und drückt an die Blase. So können Sie Ihre Blase nicht vollständig entleeren.
      „Karzinom d.h. hochpathologische Diffusionswerte“, da verstehe ich, dass Sie eine MRT-Untersuchung mit Kontrastmittel hatten, aber keine multiparametrische-MRT.
      Da im MRT-Befund ein 3x3x1,5cm großen aggressiven Prostatakarzinom vermutet wird, ist jetzt eine Biopsie der Prostata sinnvoll (notwendig). Danach eine Behandlung wie Entfernung der Prostata, eventuell Bestrahlung…
      Da anscheinend die Prostatakapsel vom Tumor nicht angegriffen wurde, und keine Metastasen in Lymphknoten gefunden wurden, die Chance auf Heilung sehr groß ist

  3. Hallo
    folgender Pathologischer Befund mit der Bitte um Ihre Rückmeldung:

    PSA: 8,11
    PI-RADS 5
    Histologische Beurteilung der Tumorinfiltrate einzelner Fraktionen
    10 Filtrationen: Gleason 5 + 4 = 9
    Ansonsten adenomyomatöse Hyperplasie der Prostata mit fokaler Atrophie und postatrophischer Hyperplasie

    Bericht:

    Prostatastanzbiopsate mit Infiltration durch Azinäres Adenokarzinom in den o.a. Fraktionen ( C61.9 / M8140/3 )
    Perineuralscheideninfiltration: Pn1
    Größter Tumorherd 6,9 mm
    Seite rechts
    Malignitätsgrad: G3
    Höchster Gleason Score in einer Stanze: 5 (90 %) + 4 (10 % ) = 9
    WHO 2016: 5 ( 1-5 )

    • Hallo, keine Frage?
      für mich sieht der Befund so aus, dass am besten wäre die Prostata demnächst operativ zu entfernen. Eventuell auch gleich mit Hormonterapie anfangen.
      Der Tumor ist sehr aggressiv und hat schon vermutlich gestreut.
      Was aber gut ist, es wurde kein cribriform Karzinom gefunden. Das kann die folgende Therapien erleichtern.

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