Zytiga vor Xtandi

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Zytiga vor Xtandi wirkt besser bei mCRPC

Zytiga vor XtandiAktuelle Daten zeigen, dass Zytiga vor Xtandi besser wirkt bei mCRPC als Xtandi vor Zytiga, sequenzielle Behandlung

Nach aktueller S3-Leitlinie sollte in der Erstlinientherapie des nicht- oder mild-symptomatischen mCRPC Zytiga (Abirateronacetat) + Prednisolon  oder Enzalutamid zum Einsatz kommen.

Welche Reihenfolge in der Sequenz besser ist?
Diese Frage war lange nicht beantwortet.

Bei der Planung der Sequenz sollte man nach Ansicht von Experten auch die Wirksamkeit der Folgetherapien im Blick haben.
Die Auswahl der Erstlinientherapie des nicht- oder mild-symptomatischen metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) kann sich positiv oder negativ auswirken auf das PSA-Ansprechen unter der Folgetherapie.

Zuerst Zytiga, dann Xtandi

Mehrere retrospektive Studien wiesen darauf hin, dass zuerst angenommene Zytiga +Prednisilon gefolgt von Enzaluamid zu einem besseren PSA50-Ansprechen (Abfall des PSA-Wertes um mind. 50%) in der zweiten Therapielinie führte (27-37%) als mit der umgekehrten Sequenz (13-17%).

Diese Ergebnisse zeigen sich unabhängig davon, ob die mCRPC-Patienten  mit Docetaxel vorbehandelt oder Chemotherapie-naiv waren.

weitere Informationen über => Zytiga
weitere Informationen über => Xtandi
Im Journal of Clinical Oncology ascopubs.org…JCO.2018.36.15_suppl.5015
präsentierte Daten der ersten prospektiven, offenen Phase-II-Studie zur Sequenztherapie des mCRPC zeigte sich ähnliches:
Hier war das PSA50-Ansprechen bei Männern, die zunächst Abirateron/P und dann Enzalutamid erhalten hatten, in der zweiten Therapielinie signifikant höher als bei der umgekehrten Abfolge (31% vs. 4%).
Auch das PSA-progressionsfreie Überleben (PSA-PFS) unter der Folgetherapie war signifikant länger bei Therapiestart mit Abirateron/P (median 2,7 vs. 1,3 Monate).

Die Studie schloss Chemotherapie-naive mCRPC-Patienten ein, die in der Erstlinie randomisiert Abirateron/P oder Enzalutamid erhielten (je n=101) und bei PSA-Progress zur jeweils anderen Therapie wechselten (n=65 bzw. 71).

 

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