PSMA Therapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

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PSMA Therapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs
Radioliganden Therapie Lutetium-177, Actinium-225

 

PSMA-PRRT Therapie

Zielgerichtete PSMA-PRRT Therapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs mit PSMA-617 und therapeutischem Nuklid Lutetium-177 oder Actinium-225 kann eine vielversprechende Behandlungsalternative sein.

 

Voraussetzung für eine PSMA-Therapie

 
Die PSMA-Therapie kann angewendet werden, wenn
  • andere Behandlungen  wie Hormontherapie, Strahlentherapie von außen oder Chemotherapie nicht mehr wirken.
  • Der Tumor und die Metastasen sollen eine ausreichende Ausprägung des PSMA auf der Zelloberfläche aufweisen
  • der Patient muß noch gut funktionierende Nieren- und Knochenmarksfunktion aufweisen.
 

 

PSMA, das Prostata-spezifische Membran Antigen, ist ein membrangebundenes Glykoprotein (Transmembranprotein) mit der Funktion eines Enzyms.

(PSMA) ist ein Transmembranprotein, das in Prostatakarzinomzellen bis zu 1.000-fach stärker exprimiert wird als in normalen Prostatazellen. „PSMA ist deshalb ein ideales Zielmolekül für die Diagnostik und zugleich auch für zielgerichtete Therapie von Prostatakrebs

PSMA kommt auf der Oberfläche gesunder Prostatazellen vor, jedoch bis zu 1.000-fach öfter auf der Oberfläche Prostatakrebs-Zellen.
Im übrigen Körper kommt das Protein kaum vor.

PRRT bedeutet Peptid-Radio-Rezeptor-Therapie, oder Peptidvermittelte Radiorezeptortherapie.
Ist eine Therapie neuroendokriner Tumore. Neuroendokrine Tumore (NET) sind häufig langsam wachsende, jedoch bösartige Tumore..

Theranostics PSMA

Der Name Theranostik besteht aus zwei Begriffen Therapie und Diagnostik.
Im englischen Sprachraum wird theranostics sehr häufig auch als personalized medicine und predictive medicine verstanden.

Das Prostata-spezifische Membran Antigen PSMA eignet sich sehr gut für die Diagnostik und für zielgerichtete Therapien von Prostatakrebs, verdient also die Bezeichnung Theranostics.

Über die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von einer PSMA-Therapie gibt es zurzeit noch sehr wenige Daten. Es gibt keine Langzeit Erfahrungen.

 Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entwickelten den Wirkstoff PSMA-617, der spezifisch an Prostatakrebszellen andocken kann. Der Wirkstoff lässt sich mit verschiedenen radioaktiven Substanzen markieren:

  • Diagnostik: an PSMA-617 gebunden ein schwach strahlendes diagnostisches Radionuklid macht Prostatatumoren und deren Absiedlungen im PET Untersuchungen (Positronen-Emmissions-Tomographie) sichtbar, zum Beispiel PSMA-PET/CT mit Gallium-68 kann selbst kleinste Ansammlungen von Prostatakrebszellen sichtbar machen.
  • Therapie: Markiert mit einem stark strahlenden therapeutischen Radionuklid kann PSMA-617 gezielt Krebszellen vernichten. Ein erster klinischer Einsatz des Radiopharmakons im Universitätsklinikum Heidelberg verlief erfolgversprechend.

An PSMA-617 gebunden Radionuklid Lutetium-177 wird von Tumorzellen, die das Zielmolekül PSMA tragen, aufgenommen und zerstört sie von innen. Besonders für Patienten mit hormonresistenten Prostatakarzinomen, die schwierig zu behandeln sind, könnte es eine vielversprechende Behandlungsalternative sein.

Im Universitätsklinikum Heidelberg hat das Team um den Nuklearmediziner Prof. Dr. Uwe Haberkorn im Rahmen individueller Heilversuche bereits Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs mit radioaktiv markiertem PSMA-617 behandelt.

Die Ärzte setzten die therapeutischen Nuklide Lutetium-177  (ein ß-Strahler) und Actinium-225 ( ein α-Strahler).

Ein Alphastrahler (α-Strahler) ist ein radioaktives Nuklid, das die ionisierte Teilchen α-Strahlung aussendet. Beim radioaktiven Zerfall (Alphazerfall) werden Heliumkerne freigesetzt, bestehend aus zwei Protonen und zwei Neutronen.
Aufgrund der hohen Masse und wegen der starken Wechselwirkung mit der Materie, kann Alphastrahlung leicht abgeschirmt werden.
Durch die geringe Reichweite im Gewebe von 50-90 μm was (entspricht ca. 3-4 Zelldurchmessern) und einem hohen Energietransfer töten die α-Strahler wirkungsvoll. Das benachbarte Gewebe wird geschont.

β-Strahler mit der Reichweite von 0,6 – 4mm ist um zwei Zehnerpotenzen höher als der Durchmesser der eigentlichen Zielzelle. Das hat zur Folge, dass durch die höhere Gefahr für die Schädigung benachbarter gesunder Zellen. Die Reichweite des Beta-Strahlers Lutetium-177 beträgt im Gewebe ca. 2 mm.

Tipp: Betastrahler wie 177Lu können nur bei grösseren Durchmessern von Metastasen wirken.
Metastasen mit kleinerem Durchmessern ist besser mit dem sehr kurzstrahligen Alfastrahler 225Ac zu behandeln.

 

Nach Therapie mit dem Lutetium-markierten Radiopharmakon sank bei etwa 70 Prozent der Patienten der Prostatakrebsmarker PSA stark ab, nach Behandlung mit dem Actinium-markierten Radiopharmakon sankt der PSA bei allen Patienten stark ab.

Die Wirkungszeit von PSMA-Lu177-Therapie wurde in der Klinikum in Heidelberg folgend genannt (Info von einem Patient):

  • Der erste Zyklus: ca. 8 Monate, selten länger
  • Der zweite Zyklus: ca. 6 Monate

Die PSMA-Lu177-Therapie braucht eine gewisse Mindestgrösse der Metastasen um die Strahlen optimal zu nutzen (keine Mikrometastasen).
Wenn die Metastasen im PSMA-PET-CT-Bild sichtbar sind, sind das keine Mikrometastasen mehr, ist eine Wirkung der PSMA-Therapie zu erwarten.

Sind die Metastasen im PSMA-PET nicht sichtbar, wird auch die Therapie vermutlich nicht wirken.
In diesem Fall wäre eine Chemotherapie sinnvoller.

PSMA-PRRT, PSMA-gerichtete Radionuklidtherapie

Die neue, zielgerichtete Therapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom wird PSMA-PRRT genannt, PSMA-gerichtete Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie.

Therapie mit an PSMA gebundenen Nuklide Lutetium-177 wird 177Lu-PSMAPRRT genannt.

Die PSMA-gerichteten Radionuklidtherapie kann die radioaktive Strahlung (ß-Strahlung) ihre therapeutische Wirkung direkt an den Tumorzellen entfalten und gleichzeitig das umgebende gesunde Gewebe schonen.

Während der Behandlung mit Lutetium lässt sich gleichzeitig im PET-Scan verfolgen, ob der Marker auch wirklich an seinem Zielort angekommen ist und ob die Dosis ausreicht.

Bei Alphastrahler Actinium 225 liegt die Strahlungsreichweite im Bereich 1/10 von lu177 und wirkt dadurch sehr konzentriert im Bereich der Krebszelle und verschont das umliegende Gewebe besser.

Die bisher bekannte Radionuklidtherapie mit Alpharadin, Xofigo, wird nur bei Knochenmetastasen angewendet.
Die PSMA_PRRT Therapie wirkt in ganzem Körper an die Metastasen.

Einschlusskriterien für die PSMA-Therapie

  • Nicht operierbarer, mCRPC mit PSMA-positiven Metastasen in der PSMA-Bildgebung
  • Lebenserwartung > 4–6 Monate
  • Laufende Hormontherapie mit Unterdrückung des Testosterons in den Kastrationsbereich
  • Tumorprogress
    •  trotz Anwendung der modernen Androgenentzugstherapien (Abiraterone und/oder Enzalutamid);
    • trotz Durchführung mindestens einer Chemotherapie (Docetaxel und/oder Cabazitaxel); Ausnahme: Es besteht eine Kontraindikation zur Chemotherapie;
    • trotz Anwendung einer Radium-223-Therapie; Ausnahme: Vorliegen viszeraler Metastasen oder einer sonstigen Kontraindikation zur Radium-223-Therapie
  • Beschluss zur Durchführung eines individuellen Heilversuchs mit Lu-PSMA-RLT in einem interdisziplinären Tumorboard beziehungsweise unter Einbeziehung des primär behandelnden Urologen/Onkologen mit uroonkologischem Schwerpunkt

 

Ablauf der Therapie, Nebenwirkungen

Nach Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen erfolgt die Infusion der Radionuklidsubstanz über die Armvene.
Die Dauer des stationären Aufenthalts beträgt wenige Tage (< 1 Woche).
Zwei Tage nach der Injektion bleibt man in der Strahlenquarantäne, dann darf man
wieder nach Hause.
In Abhängigkeit der Untersuchungsergebnisse sowie des Allgemeinbefindens werden in der Regel drei Zyklen der PSMA-Therapie mit Abstand von 2 Monate durchgeführt.

In den weitaus meisten Fällen wird die Therapie sehr gut vertragen. Gelegentlich kommt es zu Nebenwirkungen wie Übelkeit (medikamentös behandelbar), Geschmacksstörungen und Mundtrockenheit sowie Abgeschlagenheit.

Das PSMA-bindende Radiopharmakon wird sowohl über die Nieren als auch über die Leber und Gallenblase ausgeschieden. Gleichzeitig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich.

Die Leber- und Nierenwerte werden nach der Therapie weiter kontrolliert. Risikoorgane sind vor allem die Speichel- und Tränendrüsen, in denen das PSMA-gerichtete Konjugat ebenfalls angereichert wird. Die Gefahr einer dauerhaften Schädigung mit Funktionsverlust (Mundtrockenheit) erscheint nach bisherigen Erkenntnissen als gering.

Die Nebenwirkungen der Therapie mit Lutetium-177 (β-Strahler) scheinen in der Praxis nicht so stark sein wie bei der Therapie mit Actinium-225 (α-Strahler).

Die Halbwertszeit von Actinium-225 dauert 10 Tage dauert, nach 5 Wochen bleibt noch ein Zehntel der ursprünglichen Aktivität.
Actinium-225 greift die Speicheldrüsen an. Man ist die ersten Wochen erst mal völlig trocken im Mund. Der Speichel soll sich scheinbar nach 2 Monaten wieder einstellen, aber eine Schädigung bleibt, besonders nach mehreren Infusionen.
Wenn der Speichel fehlt, wird alles empfindlich, die Zunge wird rauh und brennt.  Mit jedem Bissen muß man trinken. Ohne Speichel schmeckt  alles nicht mehr. Da die schützende und reinigende Wirkung des Speichels ausbleibt,  bilden sich im Mund Kolonien von Bakterien und die Zähne sind stark gefährdet.

 Die Entscheidung zur PSMA-Therapie wird nach Vorliegen aller Befunde gemeinsam mit dem behandelnden Urologen, Onkologen und ggf. den Experten der Therapie-durchführender Uniklinik in einem interdisziplinären Konsens getroffen.

Wo wird PSMA-Therapie durchgeführt? Kliniken:

Die Therapie wird  an verschiedenen Unikliniken erfolgreich angewandt, zum Beispiel an der Uniklinik Köln, Heidelberg, Universitätsklinikum des Saarlandes, Universitätsklinikum Bonn, Zentralkilinik in Bad Berka, Universitätsklinikum Jena.

Die Erfahrungen verschiedenen Kliniken zeigen, dass die PSMA-Therapie mit radioaktiven Nuklid 177-Lutetium gut verträglich ist und weit über die Hälfte der behandelten Patienten darauf anspricht.
Neben einer Abnahme der Tumormassen oder der Verhinderung eines weiteren Tumorwachstums führt die Therapie auch zu einem sinkenden PSA-Wert.

Die Therapie kann jedoch die Patienten nicht heilen, die Wirkung ist palliativ.
Die Tumorerkrankung schreitet langsamer fort und der Patient hat weniger Schmerzen. Dadurch wird seine Lebensqualität entscheidend verbessert. In Einzelfällen sind kurz nach der Therapie keine Tumorherde mehr nachweisbar.

Therapieablauf in der Zentralklinik Bad Berka

Die Dauer der stationären Aufnahme beträgt meist fünf Tage; z.B. Anreise sonntags oder montags, Abreise am Donnerstag oder Freitag.

Bevor die eigentliche Therapie durchgeführt wird, erfolgen verschiedene Untersuchungen.

Am Therapietag müssen mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit getrunken werden, um die Belastung der Niere so gering wie möglich zu halten (beschleunigte Ausscheidung).

Die Gabe der Therapiesubstanz Lutetium-177 PSMA erfolgt intravenös über eine Armvene und dauert ca. 15 Minuten.
Zur Verringerung der Nierenbelastung werden die Nieren im unmittelbaren Zeitraum vor und nach der Therapie durch Infusionen (z.B. Aminosäuren) geschützt.

Nach Infusion der Therapiesubstanz muss der Patient für 48 Stunden auf der Isotopen-therapie-Station verbleiben (gesetzliche Vorschrift).

Die Kontrolle der Anreicherungsintensivität in den Metastasen sowie Messungen zum Abbau der Therapiesubstanz im übrigen Körper erfolgen in der Regel täglich durch sogenannte szintigraphische Ganzkörperaufnahmen auf der Therapiestation (sowie mittels einer speziellen Tomographie/ Schichtuntersuchung mittels SPECT/CT einer Tumorregion).

Während des stationären Aufenthaltes und in den Tagen danach wird eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme (mind. 1,5 Liter täglich) empfohlen.

Die Therapie wird üblicherweise nach ca. 2 Monaten (6-10 Wochen) wiederholt, vor einem evtl. dritten Therapiekursus erfolgt eine erneute PET/CT zur Erfolgskontrolle.

Kosten für PSMA-Therapie

Seit dem 01.01.2016 ist PSMA-Therapie im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen verzeichnet und wird oft erstattet, sofern die Voraussetzungen für diese Therapie erfüllt sind.

Die Kosten, die ich hier vorstelle wurden mir von einem Patient von Klinikum in Heidelberg genannt.

Materialkosten ca. 2.000 EUR
Krankenhauskosten, Unterbringung, Untersuchung: ca. 1.800 EUR

Kosten für 1 Zyklus: ca. 3.800 EUR, für 3 Zyklen: ca. 12.000 EUR

Die Kosten werden teilweise von der Krankenkasse übernommen, ein Antrag bei der KK ist erforderlich.

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30 Kommentare

  1. Danke für die sehr informativen Berichte.
    Ich habe seit 2000 Prostatakrebs, wurde in Heidelberg
    bestrahlt und habe dann mit 3 -facher Hormonblockade
    (toxische Hepatitis durch Casodex)und intermittierender
    Hormonblockade(Enantone)therapiert.Seit 2012 hormonrefraktär.
    Seit 2015 (PSA 560) nehme ich XTANDI.Habe Metastasen in der
    Wirbelsäule und in den Lymphknoten im Bauch.Ende 2016
    Wirbelbruch.Anschließend Bestrahlung der Wirbelsäulen-
    metastasen mit Rapid Arc.Seit 2 Wochen wird eine neue Metastase
    im Halswirbel bestrahlt. Das PSMA PET in 2016 zeigte,
    dass PSMA exprimiert wird. Ist nach all diesen externen Bestrahlungen noch eine Lutetium Therapie sinnvoll?

    • In jedem Fall ist eine Lutetium Therapie sinnvoll, aber nicht sofort.

      Ich würde zuerst die Bestrahlung fertig machen und schauen (ca. 2 Monate danach) ob PSA-Wert sinkt.
      Dann eine neue PSMA-PET machen.
      Eigentlich bei Metastasen solle man 1 bis 2 mal im Jahr eine bildgebende Untersuchung machen.

      Vielleicht wäre noch eine Therapie mit Xofigo möglich, gegen die Knochenmetasasen (bei kleinen Lymphknoten Metastasen ist möglich).
      Da Xtandi nicht mehr wirkt, vielleicht mit Zytiga +Prednisolon probieren.

      • Hallo jacekw
        Danke für die schnelle Antwort,die
        ich erst heute lese.Die Bestrahlung
        von HWK5 hat den Tumor auf die Hälfte
        verkleinert (MRT nach 6Wochen) und die
        Schmerzen beseitigt.Anfang August
        wurden Metastasen im Acetabulum Und
        Im BWK 6 u.7 festgestellt.Sie wurden
        mit 40Gray bestrahlt.Leider brach
        Anfang September der rechte humerus.
        Er wurde erfolgreich fixiert und
        mit 30 Gray bestrahlt. Leider kann
        ich nur unter Schmerzen gehen.(Belastungsschmerz der linken Hüfte
        trotz BESTRAHLUNG.)PSA ist inzwischen
        auf 1000 gestiegen.Seit 28.9.Nehme
        ich Zytiga(250 mg mit Verstärkung)
        Kann die Hüftbestrahlung (Ende am
        17.9)die Schmerzen noch lindern?
        Herzliche Grüße Gerd

        • Hallo Gerd, es tut mir leid es zu lesen, wie sich die Erkrankung bei Dir breit macht.

          Habe mir überlegt, was Du noch machen kannst.
          Vielleicht mit Xofigo versuchen, oder PSMA-Therapie.
          Gegen Schmerzen sind da nur die Opiate (eventuell auch Methadon?) hilfreich.
          Es tut mir leid, dass ich Dir nicht viel helfen kann.

          Ich habe heute erfahren, dass mein PSA trotz Hormonblockade und Bestrahlungen (Zytiga vertrage ich nicht) sich in den letzten 6 Wochen verdoppelt hat.
          Ich bin aktuell in einer Anthroposophischen Klinik in Öschelbronn. Ich lerne hier die Hoffnung nicht zu verlieren. Wir haben sehr starke Selbstheilungskräfte in uns. Manchmal verschwinden “unheilbare” Tumore von alleine mit der Unterstützung der positiven Gedanken.
          Herzliche Grüße, Jacek

          • Hallo jacekw,Danke für Deine Antwort.Ich habe vor 2 Wochen
            mit Zytiga angefangen.Nur 1/2 Dosis und Öl zur Verstärkung.
            Ich muss die Leberwerte alle 2 Wochen überprüfen
            wg Vorschädigung. Prednison habe ich gegen 0,5mg Dexa
            getauscht. Dir wünsche ich viele positive Gedanken
            In Öschelbronn,Dein PSA Anstieg ist vielleicht ein bounce
            nach Bestrahlung?? Viel Gluck.Herzliche Grüße Gerd

  2. Hallo, nachdem ich in unserem Stadtkrankenhaus austherapiert war, habe ich nach Kampf mit der Krankenkasse den Weg nach Heidelberg bestritten, anfang August mit grossen Schmerzen und noch zwei drittel meiner Leber (Metastasen) und noch vielen Metasten im gesamten Knochenskelett ging ich nach Heidelberg zur PSMA Liganden Therapie, Ich war im August 2017 3 Tage dort zur ersten Behandlung Untersuchung Knochencynti ect. am 2 Tag bekam ich dan das Therapeutikum eine Spritze in die Kanüle 1Minute das wars, nach 2 Tagen konnte ich das Klinikum verlassen.Nach ca.1 Woche fing es an mir besser zu gehen Schmerzen wurden weniger keine Nebenwirkung,mittlerweile war ich jetzt ende November das dritte mal dort und muss erst wieder mitte Januar hin mit einem verbessertem Therapeutikum. Was soll soll ich sagen mir geht es wieder richtig gut, mein PSA Wert ist von 67 auf 1,7 gesunken Metastasen im Körper sind teilweise nicht mehr zu sehen und oder sind viel kleiner geworden.Nutzt den Fortschritt der Medizin, habe mich mit ein paar Patienten Unerhalten, einer war sogar von Übersee extra nach Heidelberg auch in seiner Heimat austeraphiert, kamm mit PSA 1200 hatte im letzten Blutuntersuchung PSA von 56 und kaum noch Schmerzen.Keine Ahnung wie lange das anhalten wird aber ich werde die geschenkte Zeit geniesen
    LG
    an alle hier, und schöne und Lebendige Feiertage

    • Hallo Kyra,
      gratuliere für diesen Erfolg. Es freut mich sehr, dass die Therapie bei Dir so gut anschlägt.
      Genieße jetzt die Weihnachtszeit, Alles Gute
      Jacek

    • Hallo Kyra und jacekw

      ich freue mich über die genaue Ausführung der Therapie. Ich habe eine Frage. Welchen Gleason Score hattest oder hast du bei der Erstdiagnose gehabt? Ich frage weil mein Vater die 9 hat und Metastasen in Oberschenkel und Beckenknocken und Lymphknoten hat. CyberKnife wurde erst vor ca 3 Wochen an den metastasen durchgeführt. Nun hat er Schmerzen unter der Hormonbehandlung mit Xtanti und überleget diese PSMA Therapie zu machen. Sein PSA steht bei ca 0,73 und ist seit 2 Wochen von 0,52 auf diesen Wert gestiegen.

      • ich hatte Gleason Score 8.
        Vielleicht ist eine Behandlung mit Xofigo möglich (Lymphknotenmetastasen bis 3 cm sind erlaubt)

        • Die Behandlung haben die Ärzte schon ausgeschlossen, da im Bauchraum neue Metastasen in den Lymphen sitzen. Die Schmerzen in der Hüfte machen ihm sehr zu schaffen. Man sagt ja die Wirkung nach CyberKnife dauert eine Zeit bis es endgültig wirkt. Was sagst du zu der neuen PSMA Liganden Therapie?! Sein Urologe meinte man müsse wenn der PSA über 1 steigt wieder eine Chemo machen. Ist es denn bedenklich das der PSA so langsam steigt unter Gabe von Xtandi oder eher normal? Habt ihr da Erfahrung?
          Wie geht es dir eigentlich jacekw?

          • Hallo Gaschi,
            wenn bei der Xtandi-Behandlung der PSA-Wert steigt, bedeutet das, dass die Behandlung nicht vollständig anschlägt.

            ich würde so machen, wie der Urologe empfehlt: wenn der PSA-Wert weiter steigt, mit Chemotherapie wieder anfangen, aber nicht mehr mit Docetaxel, sondern mit Cabazitaxel. Wirkt auch mit niedriger Dosierung (weniger Nebenwirkungen).

            Erst danach würde ich mit PSMA Liganden Therapie machen.

            Wie geht es mir? Es geht. Habe in April eine Bestrahlung einer Metastase in der Wirbelsäule gehabt, gleich danach Innenohr OP.
            Medikament Zytiga vertrage ich nicht, mit Xtandi habe ich noch nicht angefangen. Diese Woche werde ich PSA-Test machen und sehe, ob die Bestrahlung was gebracht hat.
            Ich bin oft sehr Müde, depressiv, aber ich kämpfe weiter.
            Nächste Woche fahre ich wieder für eine Woche in die Klinik Öschelbronn: Hyperthermie und andere anthroposophische Behandlungen.
            Gruß, Jacek

  3. Hallo allerseits, insbesondere den Medizinern hier –

    mein kürzliches Gallium – PSA- Pet Ct ergab nach 3- jähriger Einnahme von Xtandi und anfänglich geradezu sensationellen PSA – Abfall von 80 auf 6, erneut eine Zunahme der Lymph – Mestastasen im hinteren Bauchfell, hoch bis zum Brustraum, große Strukturen 5 mm bis 3,5 cm. PSA jetzt 37.
    Knochen, Lunge und Hirn M.-frei, wie man mir sagte.
    In der Vorgeschichte wurde 2005 operiert und 2006 bestrahlt.
    2011 erfolgte eine Lymph-OP, in der aber nicht alle M. beseitigt werden konnten.
    Mein Urologe empfahl jetzt wahlweise eine Chemotherapie, vor der ich einen wahren Horror habe, bzw. eine Lutetium – Therapie.
    Ich lese, die zur Behandlung empfohlene Klinik arbeitet mit der
    Substanz Lutetium 177 PSMA.
    An anderer Srelle lese ich, dass Lutetium 131Iod noch empfehlenswerter sei, da die Strahlung nur 1,5 mm weit reiche.
    Außerdem: Micro-Metastasen könnten ohnehin nur erfolgreich behandelt werden, wenn der PSMA-Ligand mit einem Alphastrahler wie Radium verbunden wird.
    Solange mit Betastrahlen gearbeitet würde muss mit Nebenwirkungen gerechnet werden, die die Wiederholbarkeit ein-
    schränken oder wenig sinnvoll machen.
    Hinsichtlich der Strahlenbelastung geistern astronomische Horrorzahlen über Infoseiten, wie – 45 Gray entsprechen ca. 45000 Röntgenaufnahmen.
    Mit der empfohlenen Klinik zu sprechen, erscheint wenig sinnvoll.

    Also ist guter Rat teuer.

    Im voraus herzlichen Dank

    • Es kann sein, dass nach Xtandi noch Zytiga wirken kann.
      Ich habe vor kurzem gehört, dass nach einer Chemotherapie Zytiga und Xtandi wieder wirken können.

      Alpharadin (Radium Alphastrahler) ist vorgesehen nur zur Behandlung von Metastasen in den Knochen.

      PSMA Therapie mit Actinium-225 ( ein α-Strahler) verursacht mehr Nebenwirkungen als Lutetium-177 (ein ß-Strahler).

      Nebenwirkungen von Chemotherapie werden kleiner, wenn sie in 2-Wochen-Zyklus (mit niedrigerer Dosis) durchgeführt wird. Standard ist ein 3-Wochen-Zyklus.

    • Wäre für Ihre Anrwort besonders dankbar – Dr. med. xxx.xxx

      Ob Ihre hier einsehbaren, früheren Kommentare auf mich anwendbar sind, kann ich leider nicht beurteilen.
      Wenn der Seitenbetreiber Ihnen meine e-mail-Adresse zur Verfügung stellt – von mir aus sehr gerne.

      Danke im voraus.

      Ch.

  4. Hallo,

    mein Vater ist 80Jahre, Erstdiagnose 2004 PC( gleason 4+4, PSA :35ng/ml, 3 fache Hormontherapie+perkutaner Betrahlung der Prostata.Befall lediglich innerhalb der P-Kapsel)

    Seit 2016 PSA -Werte über 10ng/ml, Kastrationsrezistents, letzter PSA-Wert:18,68ng/ml.07/2017 und Mehrere Knochenmetastasen.

    Sein Urologe empfield mit Xtandi weiterzu machen. Aber die Nebenwirkungen der jahrelangen Hormontherapie macht Ihm durch Vergesslichkeit, Schwindel, starke Depressionen, Kraftlosigkeit stark zu schaffen.

    Könnte die Therapie mit Lutetium-177 PSMA für meinen Vater in frage kommen(Alterswegen?) Welchen Anteil würde die GKV übernehmen?

    Vielen Dank in voraus!

    Samil

    • PSMA-Therapie hat starke Nebenwirkungen, wird nur als Studie durchgeführt, ich würde sie Ihrem Vatter nicht empfehlen.

      Ich würde mit dem Urologen sprechen, ob er nicht Zytiga verschreiben kann. Auch Xtandi kann man nehmen und im Fall starken Nebenwirkungen abbrechen.
      Andere Alternativen sehe ich führ Ihren Vatter derzeit nicht.

      VIELE Grüße, Jacek W.

      • Zitat:”PSMA-Therapie hat starke Nebenwirkungen, wird nur als Studie durchgeführt”
        Das stimmt so nicht bzw. nicht mehr. Nebenwirkungen, wenn überhaupt, sind eher harmlos und die Therapie ist inzwischen, zumindest an den meisten Unikliniken, etabliert

  5. Hallo,
    ich habe LK – Metastasen und bis heute 4 PSMA-Thera-pien mit Lutetium 117 PSMA in der Uniklinik Frank-furt a.M. durchgeführt. Mein Anfangs-PSA im Juni 16 war 107. Er sank nach 2 Therapien auf 98, vor der 4 Therapie Ende November 16 stieg er auf 117. Ich hatte eigentlich die Erwartung, dass der PSA mit jeder Therapie sinkt. Gibt es hierfür eine plausible Erklärung?

    • Ich habe Meinungen gehört, dass gerade bei Lutetium 117 PSMA beim Abbau der Tumorzellen PSA vorläufig ansteigt.
      Es kann aber auch sein, dass die Behandlung nicht mehr funktioniert. Ich weiß es noch nicht.
      Fragen Sie bei Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg nach.
      Hier die Kontaktinfos: http://prostata-selbsthilfe-bietigheim.de/beratungshotline/

    • Dr. med. XXX.XXX (Facharzt für Nuklearmedizin und Innere Medizin)

      Ein PSA-Anstieg kann mindestens 4 verschiedene Gründe haben:

      1.) Absetzen der antihormonellen Therapie, um eine möglichst hohe PSA- und PSMA-Expression und damit einem möglichst guten Behandlungserfolg zu erzielen. Wie hat sich der PSA nach der vierten PSMA-Therapie entwickelt? Solange der Testosteronwert steigt, kann der PSA auch noch steigen. Vielleicht ist der PSA nun aber auch gefallen, weil die 4. PSMA-Therapie gut wirken konnte. Das wäre dann sehr erfreulich.

      Ich habe gerade erlebt, dass nach Absetzen der antihormonellen Therapie bei steigendem Testosteron der PSA 01/2016 bis 756 ng/ml anstieg (was alle Kollegen sehr erschreckte). Nach der 3. PSMA-Therapie fiel der PSA dann aber in 4 Wochen auf 690 ng/ml und nach weiteren 3 Wochen sogar auf 526 ng/ml! Jetzt soll die 4. PSMA-Therapie erfolgen. Der Mann hat weiterhin keine antihormonelle Therapie mehr. Es geht ihm gut. Er ist schmerzfrei, hat keine Nebenwirkungen der antihormonellen Therapie mehr und arbeitet wieder.

      2.) Die abnehmende Wirkung einer antihormonellen Therapie ist der Grund für den Beginn einer Radium-223-Therapie oder PSMA-Therapie. Man nennt das wie Sie wissen “hormonrefraktär”. Das ist aber kein plötzliches Ereignis, sondern ein langsamer Prozess. Also kann trotz fortgesetzter antihormoneller Therapie der PSA-Wert weiter steigen, weil langsam immer noch mehr Metastasen hormonresistent werden, die erst dann genügend PSMA bilden und auf eine PSMA-Therapie ansprechen.

      3.) Falls die PSMA-Bildung der Tumorzellen ungenügend ist, kann nicht genug Lutetium-177-PSMA-617 an den Metastasen binden und diese werden dann nicht ausreichend intensiv bestrahlt. Dann kann es wegen der unzureichenden Wirkung der PSMA-Therapie zu einer Zunahme von Metastasen kommen und der PSA-Wert kann sogar steigen.

      Nach meiner Erfahrung wird die Aktivität der Tumorzellen und damit die PSA- und PSMA-Bildung durch eine gleichzeitige antihormonelle Therapie gehemmt. Das kann meines Erachtens zum Versagen der PSMA-Therapie führen. Ich empfehle daher, die antihormonelle Therapie vor einer PSMA-Therapie abzusetzen, damit die Metastasen viel PSA und PSMA bilden und die Therapie möglichst gut wirken kann. Der PSA-Wert ist dann nicht mehr künstlich geschönt, sondern zeigt die wahre Realität und ein vermutlich umso besseres Ansprechen auf die PSMA-Therapie.

      Die Meinungen gehen hierüber aber sehr auseinander. Leider gibt es hierzu bisher keine Studienergebnisse, sondern nur Fallbeispiele, die meine Vermutung stützen.

      4.) Es gibt unterschiedliche Messverfahren. Die Ergebnisse können nach Literaturangaben um 20 % schwanken. Man sollte daher gegebenenfalls fragen, welche Methode der Urologe angewendet hat und welche Methode die Klinik anwendet.

      • Hallo Herr Dr. XXXX,

        inwiweit ist diesr Kommentar auf meine Frage vom 16.11.20917
        anwend- und übersetzbar.
        Alles ja nicht ganz so einfach für Laien. 🙂

        Dank im voraus
        Charlie

  6. Klaus Burianski

    Bin PSMA-negativ (ausgedehntes Lokalrezidiv am Darm,Blase, T3b,Gleason 9) und möchte nach 1 Jahr Staging durchführen. Welches bildgebende Verfahren ist sinnvoll? Uni Heidelberg, Prof.Haberkorn hat mir vor 18 Monaten empfohlen es mit Cholin zu versuchen.

    • PET-CT oder noch besser PET-MRT.
      Als Kontrastmittel wird meistens 18F-Fluor oder C-11-Cholin verwendet, abhängig davon, was dem Radiologe zu verfügung steht. Beides ist gut, wenn der PSA-Wert nicht kleiner ist als 1.

    • Dr. med. xxx.xxx (Facharzt für Nuklearmedizin und Innere Medizin)

      Haben Sie eine antihormonelle Therapie? Und ist der PSA darunter im Laufe des Jahres drastisch gefallen? Wurde die PSMA-PET/CT bei fallendem PSA durchgeführt? Dann kann sie unauffällig (“PSMA-negativ”) ausfallen.

      Ich habe einen Fall, bei dem die Metastasen nach mehreren Monaten antihormoneller Therapie in der PSMA-PET/CT komplett verschwunden sind. Der Patient hat aber eine intermittierende Therapie und in der Therapiepause ist der PSA jetzt auf 16 ng/ml angestiegen und die Metastasen sind nun zum Teil wieder sichtbar geworden.

      Eine andere Möglichkeit: Handelt es sich um ein neuroendokrin differenziertes Prostatakarzinom? Dann könnte das deshalb PSMA-negativ sein, müsste aber Somatostatinrezeptoren (SSTR) haben. Dann könnte man das mit einer Gallium-68-DOTATATE-PET/CT untersuchen und im Falle einer deutlichen SSTR-Bildung sogar gut mir einer Lutetium-177-DOTATATE-Therapie behandeln (also ähnlich wie ein PSMA-positives Prostatakarzinom mit Lutetium-177-PSMA-617 behandelt wird).

  7. Hallo Jacek,
    auch ich möchte mich für Deine informativen Beiträge bedanken …

    habe aber eine Anmerkung:

    Selbst ein PSMA-Pet/CT mit Ga68 kann nur einen Verdacht äußern, aber nicht mit Sicherheit nachweisen!

    Ich habe das am eigenen Leib erfahren:

    Verdacht auf Lokal-Rezidiv … aber eine Präzisions-Biopsie durch den Damm unter Ultraschall-Kontrolle, und unter Verwendung der DVD vom PSMA-Pet/CT hat KEINE Krebszellen gefunden … und das bei 17 Stanzen!

  8. Sehr geehrte Herren,
    wer immer auch diese wunderbaren Berichte erarbeitet und geschrieben hat, Ihnen allen sei gedankt. Es sind
    Inhalte die ich als Patient verstehe.
    PSMA-PET-CT wurde bei mir durchgeführt.
    Aufgrund der Bilderauswertung aber eine Zweitgenerations-Taxan-Therapie empfohlen.
    Auf eine Taxane-Chemo vor einigen Wochen habe ich nicht angesprochen.
    Hat jemand Erfahrung mit diesen Produkten und wie
    sind die Nebenwirkungen?
    Danke für Ihre Rückinfo.
    Herzlichen Gruß

  9. Ihr Bericht ist sehr informativ, für mich Laie gut verständlich. Als Patient, bei dem auch die Chemo nicht
    mehr wirkt, ist die PSMA Therapie evtl.ein Strohhalm.
    Am 18.11. habeich PSMA-Termin, am 23.11. Speichedrüsen-s
    szintigramm. Beide T.an der Uni-Klinik Freiburg.
    Gibt es Ergebnisse zur PSMA-Therapie?
    Welche Klinik hat die meiste Erfahrung mit PSMA ?
    Sind Betroffene Patienten von mir ansprechbar?
    Gibt es neuere Kenntnisse über Nebenwirkungen?

    • Die beste Wirkung hat die PSMA Therapie mit den Wirkstoff PSMA-617.
      PSMA-617 wurde im Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt. Es kann sein, dass andere Kliniken noch ältere PSMA Wirkstoffe anwenden.

      Die Nebenwirkungen habe ich in meinem Artikel genannt. Mit therapeutischen Nuklide Actinium-225 sind sie deutlich stärker (greift die Speicheldrüsen an) als mit Lutetium-177.

      Wenn Sie Kontakt zu Betroffenen Patienten suchen, die finden Sie in diesem Forum: forum.prostatakrebs-bps.de.
      Hier der Zielführende Link: http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?8459-PSMA-Therapien-%96-Erfahrungsaustausch

      Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit der Therapie auf dieser Seite im Komentar beschreiben.

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