Prostatakrebs Angst, Prostata entfernen bei BRCA Gen

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Männern mit BRCA-Gen Mutationen  haben einem vierfach erhöhten Prostatakarzinomrisiko.

BRCA Gen

BRCA2 Gen

Eine 53-jährige britische Vater ist der erste Mann, dem seine Prostata entfernt wurde, dass er ein mutierten BRCA2 Gen trägt.

Mehreren Mitglieder der Familie des Mannes waren von Brustkrebs  oder Prostatakrebs, betroffen, deswegen hat er an einer Studie teilgenommen, wo der BRCA Test bei ihm durchgeführt wurde. MRI-Scans und ein PSA Test (Prostata-spezifisches Antigen) haben keine Hinweise auf einen malignen Karzinom gegeben.

Bei dem BRCA Test wurden bei ihm mutierter BRCA2 Gen gefunden.
Nach Erhalt der Nachricht, nach Absprache mit Ärzten, hat er sich für die Entfernung der Prostata entschieden. Chirurgen waren zunächst zurückhaltend, da die möglichen Nebenwirkungen der Operation Unfruchtbarkeit, Inkontinenz und sexuelle Dysfunktion gehören.

Nachdem die Drüse entfernt wurde, zeigte Pathologische Untersuchung  zuvor unentdeckte Krebszellen in der Prostata.

Chirurg Roger Kirby sagte der Sunday Times: “was wir heute über die Natur des BRCA2 wissen, es war auf jeden Fall das Richtige für diese Patienten”.

“Die BRCA Träger  leben in einem Zustand der ständigen Angst. Ich bin sicher, mehr männlicher BRCA-Träger werden jetzt folgen”.

 

Männern mit BRCA-Gen Mutationen  haben einem vierfach erhöhten Prostatakarzinomrisiko. Es ist  auch bewiesen, dass  wenn ein Mann mit einem mutierten BRCA an Prostatakrebs erkrankt, ist dieser meist aggressiver als bei normalem BRCA.

Eine BRCA-Gen-Mutation erhöht nicht nur das Brustkrebsrisiko, sondern auch das Risiko für Prostatakrebs. Fünf von 1000 Männern mit Prostatakrebs haben eine BRCA1-Gen-Mutation undetwa einer von 100 Männern einer BRCA2-Gen-Mutation.

BRCA Mutation und Prostatakrebs: =>  BRCA Prostatakrebs

Prof. Ros Eeles und Kollegen von Institute of Cancer Research in London und The Royal Marsden NHS Foundation Trust Wissenschaftler sagen, dass Männer mit geerbter BRCA2 Mutation entwickeln eher aggressivere Tumoren und haben niedrigeren Überlebensraten. Patienten mit BRCA2-Mutationen leben durchschnittlich 6,5 Jahre nach der Diagnose im Vergleich zu 12,9 Jahre für Nicht-BRCA-Träger.

Die Wahrscheinlichkeit, ein defektes BRCA1 oder BRCA2 zu vererben, liegt sowohl bei Männern wie bei Frauen bei exakt 50%.  Wenn die Mutter eine Mutation von BRCA1 oder BRCA2 hatte ist diese zu 50% vererbbar auf die Kinder.

BRCA Mutation und Brustkrebs: =>  BRCA Brustkrebs

 Quelle:  Business & Health,  ibtimes.co.uk

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2 Kommentare

  1. Mein Urologe meinte nach OP, Bestrahlung und Hormonbehandlung, das ich bereit hinter mir habe,die Krebszellen weiter in Knochenmark-,u.s.w. im ganzen Körper vorhanden sind.

    • bei mir ist auch so, ich habe mehrere Knochenmetastasen in der Wirbelsäule und Brustkorb. Die schmerzende Metastasen lasse ich bestrahlen und lebe weiter.
      Zur unterstützung der Behandlung bekomme ich Denosumab (XGeva).

      Sehr nutzlich bei Suche nach Metastasen ist PET-CT, noch besser PSMA-PET-CT. Wird bei Uni-Kliniken oft kostenlos gemacht.

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