Psyche und Krebs

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Prostata, Krebs und die Psyche

Wenn wir gesund sind, merken wir es nicht, dass wir eine Prostata haben. Wenn die Prostata aber krank wird, hat sie einen großen Einfluss auf unsere Psyche. 

Gerade wir, die mutigen Männer, gehen nicht gerne zur Vorsorgeuntersuchung, aus Angst eine negative Diagnose zu bekommen.  Viele von uns verschweigen und verstecken die Krankheit vor Freunden, Bekannten und sogar Angehörigen aus Scham und Peinlichkeit.

Die Diagnose Prostatakrebs trifft uns überraschend. Die Angst vor dem Tod und um die Zukunft dominiert unsere Gedanken. Nicht wenige Männer fühlen sich nach der Diagnose wie betäubt, können nicht  klar denken und  Entscheidungen treffen. Damit ist jeder Überfordert

 Kaum jemand kann ruhig schlafen. Gerade nachts, wenn wir müde und erschöpft sind, kommt  die Angst, Wut, Traurigkeit, verschiedene Gedanken und Gefühle. Wir fallen in das berühmte “tiefe Loch”, das  aus Depression, Selbstmitleid, Schuldgefühle und Hoffnungslosigkeit besteht.

In dieser Situation leidet unsere Familie, Bekannte und die soziale Umgebung. Besonders die Ehefrau und die Kinder fühlen sich vernachlässigt und hilflos.

Eine Krebserkrankung kann durch Gewichtsverlust, Haarausfall, Operation zu veränderung des Äußeren führen. Betroffene verlieren dann häufig das Gefühl für ihren Körper.

 Vor kurzem hat mich ein Betroffener angeschrieben. Dieser hat die psychischen Probleme nach der Krebsdiagnose sehr treffend dargestellt:

“Ich bemerke, dass ich seit ca. 3 Wochen am Bauch zunehme, die Hosen passen mir nicht mehr. Mein Essverhalten hat sich jedoch nicht geändert.
Ich bemerke, dass ich aufbrausend bin, teilweise ungerecht und ängstlich. Jedes Neues verursacht bei mir “Kopfschmerzen” und Angstgefühle.
Meine Frau habe ich jetzt seit 3 Wochen “links” liegen gelassen. Ich muss mich zwingen, lieb zu sein. Hass breitet sich aus, das ich unweigerlich spüren lasse.
Teilweise habe ich auch Schmerzen im ganzen Körper und auch “unten” herum. Dies sind aber keine Schmerzen im eigentlichen Sinne, sondern nur ein flaues, beklemmendes Gefühl. Vielleicht auch ausgelaugt. Ich weiß es nicht. Ich kann es einfach nicht beschreiben…”

Ich habe auch manchmal solche Gefühle, wie Angst, Depression,  Hoffnungslosigkeit, fühle mich überfordert und traurig.

Ein wichtiger Schritt, um Ängste abzubauen ist Sich auführlich zu informieren. Je mehr wir über die Krankheit und ihre Behandlung wissen, desto besser. Das Wissen beseitigt das Gefühl, dem Krebs machtlos ausgeliefert zu sein und gibt dem Patienten die Möglichkeit, selbst über den Verlauf mitzubestimmen.

Prostatakrebs ist eine chronische Erkrankung. Ängste vor Rückfällen oder dem Fortschreiten der Krankheit können psychisch sehr belastend sein und das Leben im weiteren Verlauf bestimmen.  Die Behandlungsfolgen, wie die Einschränkungen der Sexualität oder eine Inkontinenz, können sich negativ auf das Selbstwertgefühl und die Stimmung von Prostatakrebspatienten auswirken.

Mit Ängsten umgehen lernen

Man sollte den angenehmen Seiten des Lebens mehr Gewicht geben: die eigenen besonderen Fähigkeiten schätzen lernen, das zu tun, was Spaß macht oder freude bringt.

Möglich neue Ziele in Angriff nehmen. Am besten Ziele, die man in kürze Zeit selbe erreichen kann. Z.B. bei fehlender Konzentration sich als Ziel nehmen, drei Seiten von einem Buch zu lesen. Dieses Ziel ist nicht schwer zu erreichen, aber beim Erolg bringt uns psychische Zufriedenheit und stärkt das Gefühl für die eigene Kraft.

Heilung bedeutet nicht völlig gesund werden, sondern inneren Frieden finden und das Leben trotz Behinderungen voll ausschöpfen.

Dr. Bernie Siegel schreibt in seinem Buch “Prognose Hoffnung”: “Was Sie denken und fühlen verändert über das Nervensystem, Hormone und die Immunabwehr den Zustand Ihres Körpers”. Dr. Simonton: “Das was Sie tun, oder nicht tun, kann den Verlauf der Krankheit beeinflussen”.

“Egal, wie es bisher war, Ich habe die Macht mein Leben zum Positivem zu verändern.”

Antworten Sie die Fragen:

  • Was erlaubt mir die Krankheit zu tun, was ich schon immer gerne getan hätte, mich aber nicht getraut habe?
  • Was muss ich durch die Krankheit nicht mehr machen, was ich bisher nicht gerne getan habe?

“Über die Psyche können wir die Lebensqualität deutlich verbessern.”

Partner und das soziale Umfeld sollten dabei nicht ausgeschlossen werden, denn auch sie sind von der Erkrankung mitbetroffen. Und die Unterstützung fällt diesen nahestehenden Personen umso leichter, je mehr Anteil sie an den Gefühlen des Patienten haben.

Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Patienten zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe kann hilfreich sein: Sie können eigene Strategien gegen die Angst vermitteln. Manchmal gibt es im Verlauf einer Krebserkrankung allerdings Phasen, in denen die Belastung so groß wird, dass zur Krankheitsbewältigung die eigenen Kräfte und auch die Unterstützung durch Angehörige und Freunde nicht mehr ausreichen. Werden Ängste und psychische Belastung zu intensiv, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden => Psychotherapie

Ein paar Worte über die Psychotherapie bei Prostatakrebs finden Sie auf der Seite  => Behandlung, mit der erfolgreichen Methode => Salutogenese

Ein Appel an mutige Männer !!!!!!!!

Ich würde mich freuen, wenn Sie zu diesem Thema auch ein “Kommentar” abgeben (am Seitenende), über Ihre eigenen Gefühle,  Probleme und andere psychischen Veränderungen.

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43 Kommentare

  1. Hallo,
    Innerhalb von 2 Monaten hat sich das Leben schnell verändert , negativ.
    Prostata zu groß, zu hart, PSA Wert 42ng/ml , 12 Stanze fast alle belastet,
    Diagnose : Prostatakrebs
    Das war es im Gespräch, diese Pille blieb mir im Hals stecken.
    Es zog mir die Füße weg.
    Danach Blasenspieglung, Kontrastmittel Nieren, Skelettszintigraphie (noch nicht am streuen) trotz der hohen Werte und Termin für die OP. Kurze Info über die Klinik und das danach.
    Zeit bis zur OP etwas über 3 Wochen und viel Spaß beim arbeiten bis dahin.

    Als LKW Fahrer hab ich jeden Tag 100% Leistung zu erbringen , 8-12h 100% konzentriert
    und ich bin soetwas von müde und unkonzentriert das es schon öfters zu beinahe Unfällen gekommen wäre. Jeden Tag steige ich mit Angst aus dem Bett vor eine Unfall.
    Es gibt keine Nacht in der man nicht 3-5 mal aufstehen muss, wie der Arbeitstag aussieht kann sich der Arzt wohl nicht vorstellen, erst wenn er oder andere unter dem Laster liegen.

    Dazu kommst die Angst vor der OP, das danach und wieder der Job.
    Unsere Familienplanung ist schon lange abgeschlossen, somit kein Problem.

    Ich glaub , ich hab die falschen Ärzte , wieso muss man mit einem kaputten Wasserwerk noch arbeiten gehen,? Wieso gibt es keine vernünftige Beratung schriftlich oder im Arztgespräch?
    Da fällt man ich ein tiefes Loch wo man die Boden nicht sieht und bist unten angekommen sieht oben das helle nicht mehr. Wenn etwas weh tut und das ist fast alles , ist es Abnutzung!
    Finde es ja toll so abgeklappert zu malochen und die Jungen sitzen tagsüber im Kaffee .
    Mir zieht es bald den Stecker.

    • In 3 Wochen wird sich die Welt ändern, da kommen aber leider neue Probleme, die natürlich von keinem Arzt besprochen wurden, da bei jedem Patient kann es anders sein.
      Zu mindestens danach werden Sie einige Zeit nicht arbeiten gehen. Beantragen Sie gleich nach der OP eine Anschlußheilbehandlung. Dort bekommen Sie auch eine psychologische Beratung und können sich informieren, ob es sich mit der Arbeit was ändern kann.
      Am wichtigsten ist jetzt Ihre Gesundheit. Versuchen Sie beim Hausarzt, vielleicht schreibt er Sie jetzt krank aus psychischen Gründen.
      Vielleicht ein paar Tage Urlaub nehmen.
      Sie schaffen es, so wie auch wir alle, die Prostatakrebs haben.
      Suchen sie eine Selbsthilfegruppe und am besten schon jetzt Kontakt aufnehmen. Sie können helfen.
      Rufen Sie die Beratungshotline von Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) an. Die Berater sind zu erreichen dienstags, mittwochs und donnerstags in der Zeit von 15 Uhr bis 18 Uhr aus dem Festnetz unter der Nummer 0800 70 80 123, der Anruf ist kostenlos.
      Da können Sie Alle Fragen stellen, die Berater sind selbe von Prostatakrebs betroffen und kennen sich gut aus.

      • Hallo JACEKW,
        Du hast recht, die Prostata wurde entfernt ein pT3a GIIb 4+3=7b
        jetzt über 5 Wochen nach der OP kommt die AHB und bin total Inkontinent. Der Hausarzt hat mich vor der OP krank geschrieben, Zeit zum Luft holen.
        Danke für Deine Tipps und Informationen.
        Der PSA Werte sollte noch fallen, warten wir ab. Merkwürdig sind die Aussagen zur Nachbehandlung, Oberarzt in der Klinik reden von Nachbestrahlung und mein Urologe ist dagegen.
        Der Tumor hat noch nicht gestreut und auch die Schnittränder R0 nur leicht Kapselüberschreitend .

        • Hallo Manu,
          freu dich, da hast du Glück, dass der Tumor noch in der Kapsel war.
          Bei der AHB werden dir zeigen, wie du gegen die Inkontinenz kämpfen kannst.
          Eine Nachbestrahlung ist erst nach ca. 1/2 Jahr möglich, aber nur dann kann notwendig sein, wenn der PSA-Wert nicht auf null abfällt.

  2. Zitat:

    Die Diagnose Prostatakrebs trifft uns überraschend. Die Angst vor dem Tod und um die Zukunft dominiert unsere Gedanken. Nicht wenige Männer fühlen sich nach der Diagnose wie betäubt, können nicht klar denken und Entscheidungen treffen.

    Genau in dem Stadium bin ich!

    Vor wenigen Wochen habe ich nach der Biopsie die Diagnose Prostatkrebs von meinem Urologen bekommen und bin prompt in dieses tiefe, schwarze Loch gefallen und reisse natürlich meine Umgebung mit hinein.
    Deswegen danke ich für diese Seiten, die doch einige Aufklärung bieten und Hintergrundwissen vermitteln, was ist was.

    Auch bin ich dankbar, dass vor Ort eine Selbsthilfegruppe tätig ist und hoffe mir dort Unterstützung abholen zu können.

    Im Moment bin ich noch im Diagnosestadium und hoffe, dass ich den Tumor mit einer radikalen Resektomie los werden kann. Das wird sich wahrscheinlich demnächst mit einer MRT erweisen.

    Jedenfalls komme ich ohne Anxiolytikum und Schlafmittel im Moment nicht aus, sonst werde ich noch hysterischer, als ich eh schon bin, obwohl meine Arzt vor dem Abhängigkeitspotential des Angstlösers warnt.

    Auf alle Fälle habe ich die feste Absicht den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen, auch wenn eine Heilung im klassischen Sinn, mit normaler Lebenserwartung, ich bin jetzt 63, nicht mehr möglich sein sollte.

    • Die Anxiolytika haben tatsächlich ein relativ hohes Suchtpotenzial. Ich habe gehört, dass relativ häufig die Patieten wegen Sucht stationär in der Psychiatrie behandelt werden müssen.
      Ich habe Hilfe gesucht bei Psychonkologen und gefunden. Bin immer noch in der Therapie.
      Jede Prostatakrebszentrum solle Psychoonkologen haben, die offene Sprechstunden haben.
      Ich denke, dass es die beste Lösung ist über die Ängste zu sprechen, auch mit Familie und Bekannten.
      Die Ängste kriegen wir aber nie ganz weg, mit der Zeit gewöhnt man sich damit zu leben.

      Es gibt noch etwas, was super wirkt: Lachjoga, Lachtherapie. Habe selbst mal in der REHA probiert. Noch 3 Tage danach hatte ich keine Ängste, aber die ganze Tage gelacht und gelechelt.

      • Dank für die Antwort!

        Habe das mit meinem Hausarzt besprochen, der mich davor gewarnt hat, bei der Verschreibung.
        Ich nehme die jetzt noch, bis ich Gewissheit habe, ob mein Krebs schon gestreut hat, oder nur in der Kapsel sitzt. Das Knochenszintigramm war zwar negativ, aber das MRT kommt erst noch.
        Danach brauch ich dann entweder Antidepressiva, oder -hoffentlich- kaum noch was in diese Richtung.

      • Habe anscheinend -bis jetzt- Glück gehabt.

        Magnetresonanztomogramm zeigt eindeutig nicht befallene Samenbläschen und einen Tumor INNERHALB Prostatakapsel.

        Unispezialist (und Hausarzt) empfehlen OP; Termin beim Urologen erst in drei Wochen, aber das kann ich wohl abwarten.

  3. Bei mir wurde die Prostata am 07.12.2011 mit der Da-Vinci-Methode (Robotergestützt) entfernt. Seit der Entfernung des Katheters am 15.12.2011 leide ich an starker Inkontinenz. Nach 1.5 Jahren ohne Besserung beabsichtige ich jetzt mich operieren zu lassen. Sog. Schlingentechnik. Damit hoffe ich, dass die Inkontinenz aufhört.
    Ich bin 56 jetzt 56 Jahre alt und leider kam der Prostatakrebs mit Gleason 7 und PSA-Wert bei der Op mit 23.6 agressiver daher als gedacht. Der im Rhythmus gemessene PSA-Wert nach der Op betrug im Juli 2013 knapp 8. Das heisst es sind noch Krebszellen im Körper; nur das Cancer Board kann nicht sagen, ob lokal oder gestreut. Die Velocity (Verdoppelungszeit) ist knapp 9 Monate.
    Die angedachte Anti-Hormon-Therapie haben wir hinausgeschoben, weil mein Chirurg nur 1 Tablette täglich AVODART verschrieben hat. Das Medikament wird eigentlich bei gutartiger Prostatavergrösserung eingesetzt; nur die neuesten Studien zeigen ebenfalls gute Ergebnisse bei bösartigem Karzinom. Ich nehme Avodart seit ca. 40 Tagen. Die Nebenwirkungen sind noch nicht ganz eindeutig, aber bestimmt viel geringer als mit der Anti-Hormon-Therapie.
    Psyche? Im 2012 haben sie mich mal für 1.5 Monate aus dem Verkehr gezogen, weil der Körper absolut keine Energie mehr hatte – das wäre gefährlich geworden. Sonst habe ich das Gefühl, dass ich mental und psychisch stabil bin. Kalt lässt mich das Ganze ja sicher nicht, denn die Inkontinenz und die 3monatigen Bluttests nagen schon sehr am Selbstvertrauen. Der Kopf sagt ja schon, dass wir das schaffen, aber die 90pct Unterbewusstsein führen halt ein ständiges Eigenleben. Ich arbeite dran!
    Seit Mai 2013 arbeite ich nur 50pct, denn die zyklischen Energieverluste sind erschreckend und die Aerzte sind nicht in der Lage das genau zu erklären. Ich möchte im Arbeitsprozess bleiben, nur das 100pct Pensum rückt langsam aber sicher in die Ferne. Es ist wirklich hart, feststellen zu müssen, dass man einfach nicht mehr die Kraft aufbringt wie vor 2 Jahen.
    Seit der Op läuft nicht mehr viel mit Sex, denn es ist für Beide ja keine wirkliche Freude, wenn der “Gartensprinkler” losgeht. Wir versuchen es sporadisch, aber bis zur Op gegen die Inkontinenz wird sich wohl nichts wesentliches ändern. Auch die Tabletten führen zur langsamen Impotenz und die Anti-Hormon-Therapie wäre das endgültige Aus. Aber wenn ich zwischen Ueberleben und Potenz auswählen müsste, dann wäre der Fall klar.
    Meine Frau steht zu mir, auch wenn sie meine Launen und Tiefpunkte erdulden muss. Sie trägt mich durch den neuen Lebensabschnitt und dafür werde ich ihre ewig dankbar sein.
    Ich wünsche Allen eine gute Besserung und sollte eine Heilung nicht gelingen, die Zuversicht jeden Tag bewusst zu leben.

  4. Ich habe auch nur eine erektile Dysfunktion durch der Prostata- OP und kann ohne
    Hilfsmittel einen Hoch bekommen muss mich psysisch aber hineinsteigern was aber nicht
    ausreichend lange anhält.
    Die Inkontinenz macht mie eher Sorge da die OP schon anderhalb Jahre zurück liegt,
    besonders bei körperliche Anstrengung und Husten kann ich den Urin nicht halten,
    kann mir jemand Raten was ich dagegen tun kann

    Es grüßt 0lli!

    • Bei mir wurde im November 2011 ein bösartiges Prostatakarzinom durch eine “radikale OP” (Nerven schonend) entfernt! Die Ränder sind R1! Seit dieser habe ich keine Erektionen mehr ist das nicht furchtbar!!Wenn ich Viagra nehme bekomme ich nur einen roten Kopf und nichts bewegt sich! Es wurden doch die Nerven beschädigt! Und was nun??

      • Nervenschonende Operation ist nicht Nerven-erhaltende Methode. Es gibt leider keine OP-Methode, die Nerven-erhaltend ist.
        Die Nerven die zu Penis führen verlaufen direkt an der Prostata und leider werden bei der OP fast immer zu mindestens teilweise beschädigt.

        Meine Bekannte benutzen SKAT = Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie und sind damit zufrieden.

        In jedem Fall, auch ohne Erektion ist ein Orgasmus möglich

  5. Hallo,
    ich teile das Schicksal mit euch, hatte einen PSA von 320 !!!!
    Mein Urolog wolllte mich nicht mehr operieren, er hat aber jetzt für mich einen
    Termin in der Missio in Würzburg gemacht da soll ich am am 3. April
    operiert werden. Die Psyche ist im Keller, meine Frau steht total zu
    mir, nach der Hormonblokade geht im Bett nichts mehr, aber ist das alles.
    Sie sagt ich b in froh wenn du mir noch einige Zeit bei mir bleibst.
    Noch eins ich bin 57 Jahre alt.

  6. Ich schreibe als 48-jährige Frau, die aufgrund eines Tumors im Beckenbereich bestrahlt wurde und seitdem jegliche Gefühle dort unten so gut wie weg sind und die Anatomie innen soweit zerstört wurde, dass normaler Sex wohl nie mehr möglich ist. Das ganze ist mir kurz nach der Scheidung passiert und äußerlich sieht man mir nichts an, ich kann (und muss) Vollzeit in einem Stressjob arbeiten und ziemlich normal leben, innerlich sehne ich mich nach Zärtlichkeit und frage mich wie es den Männern geht, die ähnliches erlebt haben. Also Trennung und Krebs und keinen Sex nach einer Krebserkrankung mehr erleben können… Nie mehr wieder und das mit 48? Die Ärzte nehmen das nicht ernst, der Freundeskreis kann sich nicht wirklich vorstellen wie es ist keine Frau mehr zu sein, sie starten eher seltsame Verkupplungsversuche und meinen es wahrscheinlich gut. Ich war vor der Erkrankung eine Frau, die Sex sehr gern mochte und dachte, nach der Trennung fängt das Leben neu und schön an, aber jemanden zu finden, der auch noch dafür Verständnis hat ist doch utopisch oder?

    • Hallo Eva,

      vielen Dank für Deinen Beitrag.
      Deine Probleme entsprechen diesen, die viele Männer mit Prostatakrebs haben.
      Vor kurzem hat “Werner K.” auf der Unterseite Kontakt ein Kommentar geschrieben, er hat ähnliches erlebt.
      Ja, es gibt Männer mit Prostatakrebs (nach OP oder Bestrahlung), bei denen im Beckenbereich die Nerven beschädigt sind.
      Es gibt auch die, die mit Antihormone behandelt werden, bei denen keine sexuelle Steuerung von Kopf kommt, da Testosteron fehlt.

      Ich glaube, dass Du noch die Zärtlichkeit findest, die Du suchst. Das wünsche ich Dir aus ganzen Herzen.

      Jacek

      • Hallo Jacek, vielen Dank für Deine Antwort. Die Seite ist wirklich gut, ich wünschte, sie gäbe es auch für Frauen.
        Ja, den Hinweis von dem Mann, der ähnliches erlebt hat habe ich gelesen, nur ist er 20 Jahre älter und muss nicht noch trotz Fatigue und der schlimmen Behandlung noch 20 Jahre arbeiten und hat dies mit 63 bekommen. Das wären für mich noch sehr, sehr viele Jahre mit einem normalen Sexleben. Jeder in meinem Bekannten und Freundeskreis macht andauernd Bemerkungen über Männer und möchte mich verkuppeln und macht Andeutungen. Auch wenn ich es erzähle kann sich niemand wirklich vorstellen, wie das ist, anatomisch keinen Sex mehr haben zu können, aber Du hast Recht, vielleicht geschieht nochmal ein Wunder und ich treffe jemanden, der das auch erlebt hat und erlebt und Zärtlichkeiten vermisst oder sehr viel Verständnis hat. Ich wünsche Dir alles Gute und toll wie Du allen Mut zusprichst. Viele Grüße

        • Hallo Eva,
          ich komme auf Dein Satz zurück: “Die Seite ist wirklich gut, ich wünschte, sie gäbe es auch für Frauen.”
          Die Idee gefällt mir.
          Ich habe mit hilfe meiner Frau (Krankenschwester) angefangen einen neuen Internelportal zu entwickeln: Krebs Tumor Karzinom.
          Dort habe ich schon fast gleiche Seite erstellt: Krebs und Psyche.
          Die Seite ist für alle vorgesehen. Ich brauche jetzt nur “Mutige” wie Du, die den Anfang machen, und nicht nur den Anfang.
          Gruß, Jacek

  7. Meine Antwort, die ich im Krebs-Kompass einer schon mit Metastasen befallener Frau gegeben habe:

    Als ich vor über 2 Jahren operiert wurde, mein sehr aggressive Prostatakrebs hat schon gestreut. Der Operator konnte nicht alles entfernen. Ich war im Schock, konnte mich damit nicht abfinden. Ich habe eine Psychoonkologin besucht, und Glück gehabt. Die Chemie hat gestimmt. Wir haben uns in der Augenhöhe unterhalten. Sie hat mir ein Medikament, Citalopram verschrieben, das ich bis jetzt nehme. Es verbessert meine Laune und zieht mich aus der Depression heraus.
    Ich habe von der Ärztin gelernt, mir kleine, kurzfristige Ziele zu setzen. Jedes Mal, wenn ich mein Ziel erreicht habe, habe ich ein Erfolgserlebnis gehabt. Das hilft mir weiter stark. Z.B wenn ich ein Buch lesen will, aber kann ich mich nicht konzentrieren, setze mir als Ziel 2 oder 3 Seiten zu lesen. Dieses Ziel kann ich schnell erreichen und für die 2 Seite kann ich mich konzentrieren. Dann die nächste 2 oder 3 Seiten als Ziel…

    Wenn ich hören würde was mir Onkologe, oder Urologe sagt, würde ich nicht mehr leben. Ich habe angefangen mich intensiv über meine Krankheit zu kümmern. In Foren und Bücher gelesen, mir Ärzten gesprochen.
    Ich bin mich in eine Selbsthilfegruppe angemeldet und bin ich dort sehr aktiv. Dur diese Gruppe habe ich immer wieder Kontakte mit Professoren aus verschiedenen Kliniken in Deutschland.

    Ich habe versstanden, dass die Ärzte nach Leitlinien arbeiten. Das reicht mir jetzt nicht mehr. Ich habe anagefangen mit privat bezahlten Untersuchungen und habe meine Metastasen in Knochen gefunden.
    Ich habe meinen Urologen gewechselt. Den neuen und dann andere Ärzte habe ich überzeugt für weitere Therapien, die nicht so in den Leitlinien definiert werden.
    Ich habe mir gesagt, ich muss meine Krankheit managen. Ich habe jetzt die Macht und Verantwortung für meine Krankheit. Das hat mich sehr stark gemacht. Hat mir Tür für die Zukunft geöffnet. Ich weiß nicht, wie lange das noch dauern wird, aber ich warte nicht auf mein Schicksal, ich beeinflusse meine Zukunft.

    Als ich selbe einiges über meine Krankheit gelernt habe, habe ich angefangen anderen Prostatakranken zu helfen. In der Selbsthilfegruppe, in den Foren und habe auch eigene Internetseite erstellt.
    Ich bekomme viele positive Rückmeldungen, so wie jetzt auch von dir. Das gibt mir Kraft weiter zu forschen und noch intensiver zu leben. So vergesse ich oft, dass ich selbe schwer krank bin, das ich Nebenwirkungen der Therapien habe, dass ich immer Rückenschmerzen (defekte Wirbelsäule) habe.

    Ich habe vor einem Jahr angefangen mir viele meine Wünsche zu erfüllen, so lange noch geht. Ein “Traum”-Auto gekauft, schöne “Traum”-Urlaubsreisen, gutes Essen, jetzt fange an gute Weine zu genießen.

    Je mehr von solchen positiven Erlebnissen, desto mehr bin ich glücklich.
    Zum Schluss, was ich auf meiner Internetseite schreibe und so denke:
    “Werden Sie Manager Ihrer Krankheit So bekommen Sie auch Ihre Ängste und andere Probleme in Griff”,
    “mit Arzt sich “in Augenhöhe” zu unterhalten”

    Ich wünsche dir alles Gute und Kraft für den Kampf ums Leben.

    Viele Grüße,
    Jacek

  8. Beitrag von einer Ehefrau:

    Meinem Mann wurde 2004 die Prostata entfernt, er war noch nicht ganz 50, ich ein Jahr älter.
    Für ihn war das Thema praktisch tabu, und da wir,(er noch mehr als ich) wie es damals oft war “verklemmt” aufgewachsen waren, haben wir auch vorher nicht viel über Sexualität geredet. Was habe ich auch gelitten in dieser Zeit.
    2-3 Mal hat er es mit Viagra versucht, die Nebenwirkungen haben ihn aber dann so gestört, dass das für ihn erledigt war.
    Ich habe immer wieder mit Geduld und viel Feingefühl probiert darüber zu reden und ihm auch meine Situation darzulegen.
    Er meinte immer nur, lass es einfach werden. Doch es wurde nichts und nach 2 Jahren waren die Schwellkörper unrettbar verloren.
    Wenn sich bei einem Mann „nichts mehr bewegt“ bei Zärtlichkeiten, hat er offenbar auch dazu keine Lust mehr.
    Als Frau ist es mit der Zeit auch nicht sehr angenehm sich vom Mann befriedigen zu lassen, ohne ihm auch etwas Wonne schenken zu können. Man hat das Gefühl er tut es nur dir zuliebe weil er wieder einmal muss. Mich mutet das dann irgendwie grotesk an. Abgesehen davon ist der Penis klein geworden und macht nicht viel Lust auf Sex.
    Ich habe sehr lange gebraucht bis ich mich damit abfinden konnte, habe viele Nächte geweint und fühlte mich auch ungeliebt, unverstanden und ich kam mir vor als ob ich etwas Ungehöriges fordern würde.
    Ohne Sex kann man leben, ohne Zärtlichkeiten aber nicht. Daran arbeite ich immer noch.
    Und wenn Frau halt einmal die Lust packt, – help your self!

  9. Es sieht so aus, dass es kaum mutige Männer gibt, die über eigene psychische Probleme schreiben würden.
    Vielleicht haben die Männer doch keine psychischen Probleme, keine Ängste?
    Es wäre schon auch solche Kommentare zu schreiben.
    Es reichen auch nur ein paar Worte.
    Jacek

    • Hallo zusammen.
      Bin auch ein Betroffener Mann. Nie Beschwerden gehabt,weder an Prost.,noch Blase,noch Penis!
      Blut untersuchung ergab einen PSA Wert von 20,30 !!!!
      Stellte sich bei ner Gesundheitsvorsorge heraus.
      Ich fiel aus allen Wolken. Wollte es erstmal garnicht annehmen.Dieses Diagnose Urteil : Prostatakrebs!
      Habe aber alle nachfolgenden Untersuchungen durchgezogen,wie Biobsie ect.

      Es stand fest : von 6 Stanzen waren 2 positiv.
      Zu mir noch was : lebe seit 7 jahren alleine!seit zwei J.gesch. 3 erw.Kinder.
      Also ,ab in die Klinik zur OP. Was anderes gab es für mich nicht. Nach einem unheimlichen ,für mich selbst, Spießrutenlauf, Abwägungen ob Bestrahlung, Chemo,oder Medikamente, hab ich mich für die Total OP entschieden.
      Hatte Niemanden zum “ausheulen”.Mit den Kindern konnte ich zwar reden,aber doch nicht soooo wie mit nem Partner/in. Meine jüngste Tochter (25,Krankenschw.) hat mir dann aber doch sehr viel geholfen in Bezug auf Ärzte,Klinik,OP usw.
      Ich war fast am durchdrehen.Der Urologe ließ sich auch noch mit ner Einweisung recht viel Zeit.Wollte erst noch Urlaub machen u. dann mit der Klinik telefonieren.
      Aber da hatte er die Rechnung ohne meine Tochter gemacht : die hat ihm dann nochmal gesagt,daß er doch wisse ,das ich allein lebe u. das nicht mehr länger ertragen kann,wie weit der Krebs ist u. ob man ihn entfernen könne.
      Da ging es Ratzfatz und ich hatte innerhalb ein paar Tagen Termin zum Vorgespräch in der Klinik.
      Man war sehr zuvorkommend,hat auch sehr viel geredet,erklärt,gefragt und und und.
      Ich habe nur einen kleinen Bruchteil von alldem in mir aufgenommen.
      Mir war sehr wichtig,daß man mir eine Narkose “verpasst” ,den Krebs rausholt und ich alles hinter mir lassen könnte.
      Über die Folgen,was geschehen kann,wie ich mich danach fühlen werde und so weiter – keine Ahnung . Mein Hausarzt ,der hatte mir von einer OP abgeraten.
      Begründung : wegen der Inkontinez,hauptsächlich.
      Das ich keine Errektion mehr bekomme,daß hat mir keiner gesagt!
      Jedenfalls nicht mit diesen Worten.Im Nachhinein weiß ich wie sich auch der Operateur dazu ausdrückt.Es nennt sich ganz einfach : Nicht Nerven erhaltende OP.
      Und in diesen Worten steckt alles drin,was ein Mann hernach nicht mehr hat.
      So einfach ist das!
      Da sitzte da vor dem Arzt und der eigene Kopf ist leer.Kannst nicht verstehen was die so reden.Aber ich war in guten Händen.
      Ich war sowas von froh,als man mich in den OP schob,das kann sich keiner vorstellen.Es ist bis auf eine Kleinigkeit auch gut gegangen(Operateur hat mir eine Bauchaterie angeritzt,so das ich Blut brauchte u. einen Tag auf Intensiv lag.)
      Den kleinen ,übriggebliebenen Schließmuskel an der verbliebenen Harnröhre,habe ich schon bald benutzen können. Und so bin ich ,sogut wie “gesund” in die Reha gegeangen.
      Auch alles gut gewesen. Ich war dicht,wie die Fachleute es sagen.Ich war echt froh darüber.Brauche bis dato keine Männervorlagen.

      Jetzt das große A B E R !!
      Psychische Betreuung hatte ich nicht.Hab es auch nicht beantragt. Wusste ja nix über das “danach”.
      Bin bis heute mit der “keine Errektion mehr zu bekommen”, Situation selbst fertig geworden. Hab mich übers Internet schlau gemacht,habe probiert was da so stand.Und siehe da: man kann ja tatsächlich noch einen Orgasmus kriegen!
      Wenn auch trocken,so doch noch mit schönen Gefühlen. Anders,sehr viel anders, als davor.
      Aber immerhin!
      Und warum nur spricht kein Facharzt diese Sache mit dem Patienten an???
      Vorher habe auch ich nicht gewusst wie unsere Biologie im Körper ,da unten ,funktioniert.
      Na gut ,meine Psyche hat ganz schöne Makken erhalten.Ausgerechnet in dieser Zeit lernte ich eine Frau kennen.In meinem Alter : 69 J.
      Und da soll man (Mann) nicht verzweifeln?. Die eigene hat einen betrogen und nun lernt man eine Neue kennen und “kann” nicht mehr Liebe ausüben.
      Kurz nach o. g. OP begab ich mich wieder zu einer Gallenstein OP in eine Klinik.
      Auch gut geworden,Kreislauf spielte Verrückt,Verdacht auf Herzinfarkt.!1 Woche Klinik. Aber negativ,es war etwas anderes.
      Kardiologe hat mich Medikamentös sehr gut eigestellt,sodas ich mit meinem Blutdruck gut zu recht komme.
      Was mir Sorgen bereitete ,war, nach der Gallen op hatte ich oft weiterhin starke Schmerzen in der Magengrube.Später stellte sich heraus(nicht durch einen Arzt,sondern durch meine Schwester) ich hatte wieder Gallenkoliken.
      Auch hierrüber hat in der Klinik kein Arzt was gesagt. Der O.-Arzt meinte nur : “Ihr Körper sag ihnen schon,was sie nicht vertragen!”
      Na Prima : ich habs gemerkt.Musste aber dem Hausarzt als Patient ,berichten wo meine starken Schmerzen herrührten.
      Da hat er es bestätigt :Ja,sie haben durch ihr Essen weiterhin Gallenkoliken.
      Meine Schw. sagte dieses .Du hast was gegessen,was Dein Magen nicht verdauen kann,weil der Gallenfluss zur zersetzung fehlt. Dann gab sie mir Tips und ich halte mich überwiegend daran.
      Musste zwischendurch aber erst noch Magen u. Darmspiegelung über mich ergehen lassen.Weil ich dachte ich hätte jetzt auch noch dort den Krebs.
      Zu meinen eigenen, psychischen Sorgen,habe ich mir auch noch um eine Tochter
      (die Kleine) Sorgen gemacht.Denn sie wurde schwanger,musste umziehen,hatte Ärger mit dem Kindsvater (bis heute noch) Wenig Geld, und auch nur mich als Ansprech Person.
      Somit habe ich bis zum heutigen Tag Sorgen,Probleme,Ärger,schlaflose Nächte und vieles mehr.
      A b e r mein Prostatakrebs ist weg!
      Ab nächstem Jahr brauche ich auch nur noch alle halb Jahr zur Nachsorge.
      Ist doch auch was,gelle!
      So,jetzt schließe ich das “Beichtbuch” . hab Euch,die ihr hier rein schaut, viel zum lesen aufgetragen.
      Bis bald mal wieder,seid mir recht herzlich gegrüßt vom Krebspatienten.

    • Hallo jungs schreibe vom handy aus.
      Oh wir haben schon angst. Ich hatte 2008 die op prostata entfernt. Freundin weg alleine familie versteht nicht. Pimmel ist kleiner du bist inkontinent neue Freundin alles gesagt erster sex du pinkelst das wars. Du rutscht immer weiter in das loch. Du zweifelst an dir. Ok psa ist gleich null. Das ist die sonnenseite. Aber du moechtest einen menschen auch gluechklich machen aber mit was. Das ding gehorcht dir nicht mehr. Du bist alleine…….. l

  10. Ich denke mir das es auch an jedem selbst liegt…. ich z.B. bin seit 2009 in ständiger Hormonblockade ( Casodex und Trenatone)…klar das auch ich Hitzewallung habe ..auch meine Frau nicht mehr das bieten kann…aber ich kann sie in den Arm nehmen und ihr das Gefühl der Liebe geben die wir auch vorher füreinander empfunden haben…Ich gebe gern zu das sie mich darauf aber aufmerksam gemacht hat…. weil es halt so ist…Frauen interessieren uns chemisch kastrierte nicht mehr….

    • [quote]Frauen interessieren uns chemisch kastrierte nicht mehr…[/quote]

      Uns?
      Mich interessieren Frauen durchaus noch.
      Halt weniger sexuell, als menschlich, also insgesamt mehr..

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