Lutetium plus Actinium, PSMA-Therapie

Last Updated on 23. Januar 2021 by Jacek

Lutetium-177 zusammen mit Actinium-225 kombiniert für PSMA-Therapie

NEU: PSMA-Radioliganden Therapie, die Kombination von Lutetium-177 mit Actinium-225 verlängert das Überleben mit Prostatakrebs bei verträglichen Nebenwirkungen

PSMA-Therapie Lutetium-177 zusammen mit Actinium-225 kombiniertDie Radionuklidtherapie mit Lutetium-177 (ein ß-Strahler) hat einen Wirkungsradius von 0,5 bis 10 Millimetern. Metastasen mit kleinerem Durchmessern wie Mikrometastasen werden bei der Behandlung oft nicht zerstört.
PSA-Abfall tritt bei LuPSMA-Therapie bei ca. 46% behandelten Patienten auf.

Für die Behandlung im Sub-Millimeter-Bereich, für die Mikrometastasen, ist Radionuklid Actinium-225 (α-Strahler) deutlich wirksamer. Die Reichweite des Actiniums beträg nur drei, vier Zelldurchmesser.
PSA-Abfall tritt bei AcPSMA-Therapie bei bis zu 88% behandelten Patienten auf.

Das Verhältnis Lutetium-177 zu Actinium-225 für die PSMA-Therapie wird von den Ärzten Nuklearmediziner unterschiedlich festgelegt, an die zu behandelten Person angepasst. In jedem Fall ist die Konzenrtation an Actinium viel niedriger, da die Wirkung viel stärker ist. 

Leider kann die PSMA-Therapie mit Actinium-225 die Speicheldrüsen beschädigen (die Speicheldrüsen nehmen es auf), was zu extremer Mundtrockenheit führen kann, die auch dauerhaft bleiben kann. Die extreme Mundtrockenheit kann die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen.

Mehr über PSMA-Therapie bei Prostatakrebs lesen sie hier: https://prostatakrebs-tipps.de/psma-therapie-bei-fortgeschrittenem-prostatakrebs/

Pilotstudie PSMA-Therapie Lutetium und Actinium miteinander kombiniert

Professor Samer Ezziddin, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin des Saarlandes Universität hat eine neuartige Kombination von Lutetium und Actinium erfolgreich entwickelt.

In einer Pilotstudie mit 20 Patienten konnte das Überleben von Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom verlängert werden.

In der nun erschienenen Pilotstudie konnten die Forscher zeigen, dass die Mundtrockenheit Nebenwirkungen nicht mehr auftreten, wenn man Lutetium und Actinium miteinander auf bestimmte Weise kombiniert.
Die Dosierung von Actinium kann deutlich reduziert werden, so dass die Therapie sehr nebenwirkungsarm ablaufen kann.

Die Forscher analysierten die Erfahrungen an 20 Patienten im Alter von 57 bis 88 Jahren mit metastasierendem Prostatakrebs in fortgeschrittenem Stadium, deren Tumore nicht mehr auf eine Therapie alleine mit Lutetium-177 ansprachen.
Bei 14 von 20 Patienten konnte während der Therapie mit dem Tandem-Präparat ein starker Rückgang des prostataspezifischen Antigens beobachtet werden. Das Tumorwachstum nach Beginn der Tandemtherapie im Median für etwa viereinhalb Monate konnte stabilisiert werden, bevor die Erkrankung wieder voranschritt.
Die Überlebensdauer nach Beginn der Tandemtherapie lag im Median bei elf Monaten – ohne gravierende Einschränkungen der Lebensqualität.

Meine Erfahrung mit Tandemtherapie / Kombitherapie Lutetium + Actinium

Vom Verlauf war die Kombitherapie identisch mit der „nur Lutetium“ Therapie, nur die Probleme mit fehlende Spucke haben sich verstärkt. Das Kühlen vom Speicheldrüsen während der Therapie hat nicht viel gebracht (laut Ärzte von Uniklinik Heidelberg die Kühlung bricht überhaup nichts).

Meine erste Kombi Therapie hatte ich am 12 bis 14 November 2020.

Schon ca. 30 Minuten vor der Infusion mit Medikamenten wurde Tropfinfusion mit Sterofundin ISO eingelegt und ist auch danach gelaufen: 2 mal 500 ml.
Sterofundin ISO ist eine Lösung zur Zufuhr von Flüssigkeit und Mineralien (Elektrolyten) direkt in den Blutkreislauf über einen Venentropf (intravenöse Flüssigkeit).

Bei dem ersten Zyklus PSMA-Therapie in der Universitätsklinik in Heidelberg wurde folgende Kombination in die Vene bei laufendem Tropf rein-gespritzt:

Lu177 mit 2 GBq
Ac225 mit 6 MBq.
Abkürzung Bq  bedeutet Becquerel, ist die SI-Einheit der Aktivität A einer bestimmten Menge einer radioaktiven Substanz. Angegeben wird die mittlere Anzahl der Atomkerne, die pro Sekunde radioaktiv zerfallen.

Die Dosis von Lutetium war also fast 10.000 mal höher, als die von Actinium.
Actinium als Alfa-Strahler hat höhere Aktivität und Stärke, so das von Actinium viel kleinere Dosis notwendig ist.
Dazu habe ich noch 2 mal Bauchspritzen mit Heparin bekommen, als Thromboseprophylaxe.

Gegen die Mundtrockenheit benutze ich Mundspray Saliva, trinke oft klein Schluck Wasser oder Tee, wenn ich nicht mehr sprechen kann oder das Essen im Mund klebt an Zahnfleisch.
Ich habe festgestellt, das alles was sauer ist (besonders saure Süßigkeiten) tun meinem Mund gut. Besonders Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitrone wirken sich positiv aus auf die Speichelproduktion.

Die erste Lu+Ac Therapie hat mein PSA-Wert von 11 ng/ml auf 0,4 gesenkt. Nach der zweiten Therapie, Mitte Januar 2021 habe ich vor eine Pause zu machen und im Frühjahr eine PSMA-PET-CT Untersuchung zu machen. Will in Bildgebung sehen, wie sieht aus mit meinen Metastasen.

Den zweiten Zyklus habe ich am 20-22. Januar 2021 bekommen.
Der Ablauf ist identisch, nur die Dosierung hat sich geändert:

Lu177 mit 4 GBq
Ac225 mit 4 MBq.
also weniger Actinium und mehr Lutetium. Warum? „so hat der Oberarzt entschieden“ war die Antwort.

am 21.01.2021, ein Tag nach der Therapie, Bluttest in Nuklearmedizin Uni Heidelberg, PSA Wert ist unter die Nachweisgänze gefallen, auf < 0,1 µg/L, oder < 0,1 ng/ml Hurra!!
Im Scan mit Gammascaner nach der Behandlung waren keine Metastasen mehr zu sehen.

Andere Nebenwirkungen der Kombi Therapie sind allgemeine Schwäche (auch Fatigue genannt) und gereizte Augen (Tränendrüsen).
Die Schwäche bleibt noch für ein paar Tage bestehen, schätzungsweise eine Woche.
Für eine Woche hat mir die Klinik noch Tabletten mit Cortison und Pantoprazol gegeben.
Auch die Strahlung die ich in mir trage wird erst nach einer Wochen zu vernachlässigen.

Da die PSMA-Therapie bei mir so gut gewirkt hat, ist jetzt eine Pause vorgesehen. Allerdings ist noch eine PSMA-PET Untersuchung in ca. 2 Monaten geplant.

Was tun als Profilaxe / Schutz gegen Mundtrockenkeit

Die PSMA-Radioliganden Therapie verursacht oft starke Mundtrockenheit, da besonders Actinium 225 wandert auch in die Speicheldrüsen und verbrennt sie teilweise.
Die Ursache für die unerwünschte Beschädigung von Speicheldrüsen ist die Tatsache dass auch in den Tränendrüsen und Speicheldrüsen PSMA gebunden wird.

Eine Kühlung der Speicheldrüse bringt nichts, sagen die Ärze. Eine andere Möglichkeit für Schutz gegen Mundtrockenheit kennen sie in Heidelberg nicht.

Ich habe was anderes ausprobiert: Pflaster Scopoderm TTS.  Wikstoff Scopolamin.
SCOPODERM TTS  reduziert die Speichelmenge, hemmt Aktivitäten von Lu+Act.

Ich habe mir die Pflaster besorgt, meine Hausärztin hat mir Rezept ausgestellt.
Ich habe mir ein Pflaster hinter dem Ohr 2 Tag vor der Infusion und den zweiten unter dem anderem Ohr morgens am Tag der Infusion aufgeklebt.
Dazu wichtig ist Salbei Bonbons zu lutschen.
Ein Tag nach der Infusion habe die Pflaster entfernt.
Die Spuke kommt langsam zurück.

SCOPODERM TTS ist vorgesehen  für Behandlung von Reisekrankheit

Reduzierung von Speichelfuß, Gerade diese Wirkung wird bei Reisekrankheit genutzt.
Ich habe eine Rezept für SCOPODERM TTS von meiner Hausärztin bekommen, als Privatrezept.
Ich habe ca. 35 Euro für die Pflaster gezahlt.

Zusätzlich habe ich während der Therapie und auch danach Bonbons mit Salbei gelutscht, Salbei reduziert auch die Speichelproduktion und dazu noch wirkt antientzündlich und antiseptisch.

Quellen:
idw – Informationsdienst Wissenschaft e.V. : Pressemitteilung vom 25.11.2019: https://idw-online.de/de/news727688

ÄrzteZeitung vom 01.12.2019: „Erfolg mit Tandemtherapie bei Prostatakrebs“

European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging: (Eur J Nucl Med Mol I 2019; online 22. November)

 

 ! Die Kombination Therapie Ac225 +Lu177 wird in Heidelberg, München, Homberg/Saar, Uniklinik Jena, Bad-Berka angeboten, vermutlich demnächst auch in anderen Kliniken, die die radioaktive Substanzen besorgen und gut vorbereiten können.

Stichworte: Lutetium, Actinium, PSMA-Therapie, Mundtrockenheit, kombi therapie, Tandemtherapie

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Über Jacek

Ich bin Jacek, die Seiten habe ich selbe erstellt. Ich bin Stellvertreter der Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Bietigheim und Umgebung. Selbe bin ich 2010 an Prostatakrebs erkrank, Gleason score 8, operiert. Von Anfang an kämpfe ich gegen meine Metastasen. Mehr über mich und mein Prostatakrebs: https://myprostate.de/
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6 Kommentare

  1. Hallo Jack, zunächst alles Gute für das Neue Jahr. Wir verfolgen Deine Berichte seit 2016. Viele Informationen haben uns bei unserer Therapieentscheidung geholfen. Vielen Dank! Im Aug. 2016 wurde bei meinem Mann Prostatakrebs GL9 mit Lymphknotenmet. und einer Knochenmet. festgestellt (PSA 270). Die Hormontherapie konnte den Krebs gerade mal 11 Monate in Schach halten, XTandi bekamm er für 8 Monate, Zydiga zeigte keine Wirkung. Nach 6 Zyklen Doxetaxel stieg der PSA bereits nach 2 Monaten wieder (und das bei erheblichen NW). Eine Weiterführung der Chemo hätte meinen Mann zu einem Pflegefall gemacht. Seit Oktober 2019 erhielt mein Mann Lutetium in der Uniklinik Homburg, insgesamt bis heute 8 Einheiten. Er hat die Therapie sehr gut vertragen. Die Nebenwirkung nach Chemo ( Doxetaxel), wie z.B. ein erheblicher Lymphstau in den Beinen, Fatigue waren bereits nach der ersten Behandlung weg. Die Therapie hat den Krebs lange stabil gehalten. Zusätzlich bekam er nach der 3. Behandlung erneut zur Unterstützung XTANDI dazu. Bis auf die Zweitlinienchemo haben wir alle zugelassenen Therapien durchlaufen. Jetzt beginnt der PSA wieder zu steigen ( derzeit auf 59) 3 neue Knochenmetastasen ( unter 1cm) sind dazu gekommen. Die Lymphknotenmetastasen sind stabil. Viszerale Metastasen liegen nicht vor. Er ist nahezu Schmerzfrei. Jetzt soll in einer erneuten Tumorkonferenz entschieden werden, ob eine Weiterbehandlung als Tandemtherapie Lu + AC oder eine erneute Chemo mit Cabazitaxel angezeigt ist. Da die Chemo die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt hat, stehen wir einer erneuten Chemo skeptisch gegenüber.
    Jetzt zu meiner Frage: Da es sich bei der Tademtherapie um eine Behandlung außerhalb der Leitlinie handelt, würde uns interessieren, ob die Kosten (auch ohne Chemo mit Cabizitaxel) von der Krankenkasse übernommen wurden. Mein Mann ist gesetzlich versichert (TK). Die Lu- Therapie und dazu gehörige PSMA PET wurde über Einweisung abgerechnet.
    War ein vorheriger Antrag bei der KK erforderlich oder reichte auch hier eine Einweisung vom FA aus?
    Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen.
    Der Erfolg der Tandemtherapie bei Ihne gibt uns wieder Hoffnung. Wir wissen aber auch, dass es dabei nicht um Heilung geht. Wichtig ist für uns die Erhaltung der Lebensqualität.
    Liebe Grüße
    Anita
    Gerne könne Sie mir Ihre Erfahrungen direkt per E-Mail mitteilen.

    • Hallo Anita,
      die Kombi Therapie Lutetium + Actinium hat als Vorteil, dass sie auch auf kleinere Metastasen wirkt.
      Actinium ist ein Alfastrahler, wirkt auf kleinere Metastasen (unter 1cm), verursacht aber mehr Nebenwirkungen, verbrennt teilweise Speicheldrüsen, so dass oft danach die Spuke fehlt.
      Ich hatte 2 mal Lutetium und Ende November Lu + Ac in Heidelberg, Wiederholung in 2 Wochen. Bei mit hat Lu+Ac besser gewirkt als Lu alleine.
      Für Chemo mit Cabazitaxel ist immer noch Zeit. Ich vermute, dass es in diesem Jahr noch andere gute Optionen für Lebensverlängerung mit guter Lebensqualität zur Einsatz kommen.

      Lu+Ac wird über Einweisung von der KK übernommen, ich bin auch bei TK versichert und es gab keine Probleme mit Bezahlung.

      Ich bin erstaunt, dass es schon 8 Lu Zyklen gemacht wurden und jetzt geht weiter mit Lu+Ac. Mir wurde vor 2 Jahre gesagt, dass es insgesamt nicht mehr als 6 PSMA-Therapie Zyklen gemacht werden dürfen.
      Es ist eine gute Nachricht für mich und andere Erkrankte.
      Liebe Grüße, Jacek

      • Hallo Jacek,
        vielen Dank für die schnelle Antwort. Leider darf Homburg die Behandlung zur Zeit nicht anbieten. Es besteht aber eine Kooperation mit Jena. Die Behandlung /Bildgebung erfolgt weiter in Homburg unter der Leitung von Prof. Ezziddin. Heidelberg wäre für uns auch eine Option gewesen, aber damit wäre keine Weiterbehandlung in Homburg möglich.
        Bei uns lief das so, dass letzte Woche das Tumorboard entschieden hat, am Mittwoch wurden wir in Jena zur Tandemtherapie angemeldet und bereits am Freitag erfolgte der Erstkontakt telefonisch mit einem OA von Jena. Wir reisen dann am 16.02. an. Der Prätag ist nur aufgrund unserer weiten Anreise notwendig. Es erfolgt außer Labor keine weitere Behandlung. Am 17.02. wird ein Nierenszindi und die Tandemtherapie gegeben. Freitags kann er dann wieder nach Hause. Jena bietet diese Therapie seit 2 Jahren an. Nach Ansprechen soll ca. 8 Wochen später eine Folgebehandlung erfolgen. Jena vertritt bei der Kühlung der Speicheldrüsen eine andere Strategie. Eine Kühlung wär nicht erforderlich, da nach ihrer Auffassung kein Nutzen besteht. Wenn man es wünscht , wäre es aber möglich. In Homburg wurde immer sehr auf die Kühlung geachtet. Ich denke, mein Mann wird es verlangen. Von einem Mitbetroffenen habe ich den Tipp mit dem Pflaster hinter dem Ohr bekommen. Ich nehme an es handelt sich um SCOPOLAMIN. Es soll die Speichelbildung wärend der Behandlung verringern. Vielleicht wäre es auch etwas für dich.
        Seit dem 3. Zykl. Lu nimmt mein Mann wieder XTANDI zur Unterstützung. Da er es verträgt, soll er es auch unter der Tandemtherapie weiter nehmen. Es könnte die Wirksamkeit verstärken.
        Anfang Feb. werden wir zu Kontrolle ein Blutbild erstellen lassen. Dabei wollen wir für uns sehen, wie sich die Thromboz., Hb usw. nach der letzten Behandlung ( im Okt) erholt haben. Das gibt uns Auskunft über die Knochenmarksreserve.
        Wenn ich mehr weiß, werde ich berichten.
        Bei der Menge der Therapieeinheiten geht es eher darum, dass keine ausreichende Studienlage vorliegt. Bekannt sind lt. Aussage des MDKs immer nur 4-6 Therapieeinheiten. Danach wäre eine Wirkung umstritten. Das könnte unter Umständen für das jeweilige KH bedeuten, dass keine Kosten übernommen werden. Ehrlich gesagt, wo soll eine Studie erfolgen. So viele Patienten, die die Behandlung vertragen gibt es aufgrund des späten Einsatzes leider nicht. Außerdem ist bei jedem der Krebs induviduell zu betrachten und nicht sturr nach Vorgaben und Leitlinien. Dies wird oft vergessen. Der Patient brauch dann viel Kraft und Nerven, um seinen Standpunkt durchzusetzen.
        Für nächste Woche wünsche ich dir viel Erfolg.

        LG Anita

    • eine Ergänzung:
      Xtandi verstärkt die Wirkung von PSMA-Therapie, auch wenn sie gegen den Krebs nicht mehr wirkt

  2. Teodora Koucheva Filbrandt

    Hallo Jack hoffe das ihnen gut geht,meine Mann hat schon 2 normale psma Therapie hinten sich was er gut verträgt,nächste Woche wird bei ihn 3 Therapie durchgeführt,ich habe eine Frage, darf man nach psma Therapie nochmal diese psma Therapie mit actinium-225 machen ob das Krankenkasse das bezahlt.Vielen Dank.MFG Fr.Koucheva

    • Hallo Teodora,
      ich habe auch schon 2 Lutetium-PSMA hinter mir und aktuell, da mein PSA-Wert wieder wächst, erwarte ich demnächst weiter PSMA-Infusionen.
      Da die PSMA-Therapie offiziell noch nicht zugelassen ist, wird nur in wenigen Kliniken oder Krankenhäuser durchgeführt.
      Wenn die Nuklearmediziner die Möglichkeit haben und das wollen, können sie auch actinium-225 anwenden. Die Therapie wird genauso durchgeführt und bezahlt wie die Therapie mit Lutetium. Ich kannte Jemanden, der actinium in Heidelberg bekommen hat.
      Actinium darf angewendet werden, wenn Lutetium nicht mehr wirkt.
      Problem ist, dass Actinium-225 beschädigt dauerhaft die Speicheldrüsen, so dass die Spucke dauerhaft fehlt. Ich weiß es nicht, ob ich dafür bereit wäre.
      Deswegen die Kombination Lutetium mit actinium (auch für mich) so interessant wäre.
      MfG Jacek

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