Kontrast-Sonographie bei Prostata Biopsie

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Mit Kontrast-Sonographie, mit weniger Biopsien, bessere Erkennung von High-Grade Prostatakarzinome

Science Daily, 27. September 2012

Die Forscher Thomas Jefferson University haben online im Journal of  Urology  die Ergebnisse einer  Phase-III-Studie  veröffentlicht

Die Kontrast-Sonographie kann besser hochgradigen Prostatakrebs erkennen als herkömmliche Methoden.

Kontrastmittel für Ultraschalluntersuchung bestehen aus mikroskopisch kleinen gasgefüllten Bläschen. Sie werden den Patienten als Suspension in die Vene gespritzt. Nach wenigen Sekunden erreichen die Bläschen die Organe und verstärken dort die Reflexionen des Ultraschalls. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist es möglich die Durchblutung  der Organe und ihre Struktur sehr viel präziser zu erkennen.

Zur Zeit werden 12 bis 18 Mal Gewebekerne aus der Prostata genommen. Mit der Kontrast-Sonographie ist die Krebserkrankung auf dem Bild leichter zu erkennen.  Die Zahl der Biopsien verringert sich auf sechs oder weniger.

In der Studie von 311 Männern, hatten 118 positive Prostatakrebs Biopsien. Das Ergebnis ergab:  Durch Biopsien mit Kontrastmittel Sonographie werden deutlich mehr High-Grade (aggressivere)  Prostatakarzinome (55 Prozent) erkannt, als mit Herkömmlichen  (17 Prozent).

Diese Studie wurde von der National Cancer Institute Grant R01-CA118003 unterstützt.



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