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Kontakt, Prostatakrebs Tipps

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Hallo, ich bin Jacek Wojcik, seit 2010 an aggressiven Prostatakrebs erkrankt. Die Seiten habe ich selbe erstellt (meine Frau Gaby, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester hilft mir dabei).

Meine Absicht ist die von mir gesammelte Informationen, Tipps, Ratschläge über Prostatakrebs weiter zu geben; einfach und verständlich geschrieben.

Ich werde die Seiten weiter bearbeiten, ergänzen, modifizieren, korrigieren. Meine Krebsgeschichte können Sie hier nachlesen: Meine Krebsgeschichte

Vielleicht haben Sie auch einige Tipps für Betroffene, die ich hier veröffentlichen kann. Über Ihre Kommentare und Ergänzungen würde ich mich freuen.

Prostatakrebs Selbsthilfe, Selbsthilfegruppe?
in 73760 Ostfildern – Ruit

Ich wohne seit Juli 2019 in 73760 Ostfildern-Ruit. Brauchen Sie Hilfe von “erfahrenen” Prostatakrebs erkrankten (seit 2010)?

Wenn Sie einen Rat brauchen, nennen Sie Ihren Alter, aktuellen PSA-Wert und Gleason-Score (wenn bekannt).

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183 Kommentare

  1. Hallo jacekw,

    Bei mir wurde im Mai zu meinem 70. Geburtstag Prostatakrebs
    mit 1300 PSA entdeckt.
    Stanzbiopsie, CT und skelett-scintigraphie :
    Befunde: ausgedehnte Gleason8 Prostatakarzinom ausgehende ossäre Metastasierung und lymphogene Meatastasierung.

    CT-Befund:
    … imponiert die P. organvergrößert ohne Hinweis auf ein kapselüberschreitendes Tomorwachstum oder einer Infiltration benachbarter Organstrukturen.
    Lymphogene Metasasierung auf Niveau der linksseitigen retroperinalen gefäßbegleitenden Lymphknostationen des Beckens mit bis zu 3,5 cm durchmessenden, partiell Konglomerate bildenden Lymphknoten.
    Disseminierte, das gesamte Skeletttsystem betreffende osteoplastische Metastasierung, aif Niveau von BKW 2 und BKW 9 akzentuiert.
    Kein Nachweis einer pathologischen Fraktur
    Darüber hinaus kein Nachweis weiterer bezüglich hämatogene oder lymphogenen Metastasierung verdächtiger Läsionen, insbesondere kein Nachweis pulmonaler Metastasen oder einer Filialisierung auf Niveau derparenchymatösen Oberbauchorgane.

    Danach Behandlung mit bicalutamid 10 Tage und 3-Monats-Spritze Trenantone sowie Zometa 4 mg.
    Das war vor ca. 3 Monaten

    Es ging mir gut und ich habe ca. 6 Wochen an Dänischen Stränden
    zugebracht.

    Eine vor 2 Wochen durchgeführte Untersuchung ergab PSA 5,7.
    Demnach wirkt die Hormonunterdrückung.

    Nun steht die zweite Staffel von Zometa und Trenantone an.
    Darüberhinaus empfiehlt der Arzt Chemotherapie.

    Vor der Chemo hab ich Angst. Sie würde mein jetzt noch aktives Leben (Reisen, Gartenarbeit etc.) beenden. Wäre die Chemo aufschiebbar, solange ich mich noch gut fühle oder mache ich einen Fehler, wenn ich sie weiter aufschiebe?

    Gern würde ich Ihre Meinung kennen.

    • Hallo, eine Chemotherapie hat nur Sinn, wenn es Ihnen noch gut geht. Sonnst wären Sie zu schwach dazu.
      Sie können mit der Chemotherapie in Oktober oder November anfangen, da Sind Sie für Frühling wieder fit.

      Diese Zometa würde ich gegen Xgeva tauschen.

  2. Pelzel (Gerhard)

    Hallo, was muss ich tun, wenn ich meinen Kommentar freischalten möchte?

  3. Pelzel (Gerhard)

    Man schrieb das Jahr 2015. Ich hatte vermehrt Beschwerden beim Wasserlassen. Die alsbaldige urologische Untersuchung, offenbarte Prostatakrebs. Der PSA-Wert war sehr hoch. Der Urologe drängte: “Es ist höchste Zeit, dass Sie sich operieren lassen. Wenn Sie einverstanden sind, bestelle ich für Sie in der Klinik einen OP-Termin.” Schweissüberströmmt stimmt ich zu. Aber zu Hause – ich sagte meiner Frau noch nichts – wurde ich von Zweifeln geplagt… Ich fasste Mut, mich für eine alternative Lösung zu interessieren, obwohl das gefährlich war.
    Aber ich gewann…Mein Krebs “verschwand” aus meinem Körper. Da ich Christ bin, dankte ich Gott. Ich wurde beseelt, meinen Weg anderen mitzuteilen. Ich hatte aber nicht das richtige Forum. Deshalb schrieb ich darüber ein kleines Buch…

  4. Hallo Jacek.

    ich freue mich dass es Menschen wie Sie gibt. Danke für die tollen Infos u Ihre Seite.
    Mein VAter ist 83 -hat ausserdem seit 20 Jahren einen Aortenklappeninsuffizienz u jetzt schon neu eine Mitralkklappeninsuffizienz und seit 2014 verkalkte Herzkranzgefässe-müsste eigentlich schon eben seit 20 Jahren operiert werden-aber bisher geht es auch so.

    nun wurde er 2013 an der Prostata operiert mit trus also Ausschabung da diese vergrössert war stark u schon Blut lange im Urin war -er ist sehr spät bis garnicht zum Arzt gegangen. Das Gewebe wurde komplett damals eingeschickt u es war kein Krebs festgestellt worden.

    Nach der OP blieb der PSa bei 4,6. letztes Jahr im Juli PSA 12, Wobenzym brachte den Wert zum Fallen aber er stig dann wieder dieses Jahr im Februar auf 41, vor drei Wochen auf 81. Obwohl er Orthomol u Roggenextrakt nahm.

    Gestern waren wir in der Alta klinik in Bielefeld zum 3 Tesla MRT u dort meinte der Arzt sei bösartiges Gewebe zu erkennen-angeblich in der ganzen Prostata noch rechts ein anderer seperater Tumor und auch schon in den Rand der Samenblase gestreut.

    Es soll eine Biopsie gemacht werden.

    Meine Frage ist, was würden Sie raten-soll er das machen -ist es für die Behandlung notwendig einen Gleascore zu machen-reicht es nicht aus Hormone zu geben u wenn ja was würden Sie gene? IWe kommen wir an das Canabis von dem Rick Simson, denn anbauen wird nicht möglich sein-oder wie viel Pflanzen braucht man?
    Vielen Dank erstmal u SG

    • Hallo,
      eine Biopsie ist nicht so schlimm, tut nicht weh, wenn sie mit MRT-Unterstützung gemacht wird, würde ich mich dafür entscheiden.
      Ich bin mir nicht sicher, ob ein Arzt eine antiandrogene Behandlung anfangen darf, ohne den Nachweis (Biopsie) für Prostatakrebs zu haben.
      Da Ihr Vatter Herzprobleme hat, kann die Hormonbehandlung problematisch sein, besonders die Unterdrückung der Testosteronproduktion mit so genannten LHRH-Analoga (Depot-Spritze).
      Es wäre möglich mit Bicalutamid zu probieren, z.B. Tabletten 150mg täglich.

      Orthomol , Roggenextrakt und auch Cannabis würde ich nicht empfehlen. Das Risiko, dass sie nicht wirken ist zu groß.
      Es gibt zu viele Sorten von Cannabis, mit verschiedenen Anteilen an THC und DBC. Ich habe selbe Mal probiert und hat mir gegen Prostatakrebs nicht geholfen.

      Besser gleich mit Bicalutamid anzufangen. Mit der Zeit wäre möglich auf GnRH-Antagonisten Spritze (keine Depotspritze) zu umsteigen.

      Viel Grüße, Jacek

  5. Hallo. Meine Mann(61j) hatte vor 4jahre Hirnschlag bekommen. Gebliebene schaden, Ganze linke Seite gelemt. Er ist von den zeit in einem Pflegeheim unten gebracht. Vor paar Wochen würde bemerkt,dass er nicht selber urinieren kann.Es würde ihm eine Katheter gegeben.Dass wir entschieden sind ihm nur palliativ zu behandeln,Arzt mach keine Untersuchungen.Meine frage wahre,wenn es sich um Prostata krebs handelt,was währen die einzeige diese Erkrankung? Kennte man von seine Urin farbe raten wie krank er ist? Arzt sag uns nichts,ich habe agst dass meine Mann unten schmerzen leidet,(Er kann sich selber nicht äusseren,ob er schmerzen hat oder nicht).Er hat stark abgennomen,hat keine Appetit.Er bekommt keine Medikamenten,nicht mal Schmerzmittel. Sie sagen uns nur,wenn er schmerzen hätte währen sie es merken. Ich möchte nicht das er leidet. Was kennte ich für ihm tun?! Danke

    • Hallo, wenn Ihr Mann gelähmt ist, hat er in dieser Region bestimmt keine Schmerzen.
      Wenn er Schmerzen hätte (dort wo er nicht gelähmt ist), würde er sich irgendwie bemerkbar machen, zum Beispiel durch Unruhe, Blicke.
      Ich vermute er leidet nicht.

      Wenn er nicht selber urinieren kann und ein Katheter braucht, kann die Ursache an vergrößerter Prostata sein.
      Ich glaube aber, dass es an der Lähmung liegt, die Schließmuskeln funktionieren nicht mehr.

      Um Prostatakrebs auszuschließen, wäre ein PSA-Test erforderlich, eine Blutuntersuchung.

      Das einzige was Sie für ihn machen können, besuchen Sie ihn regelmäßig und streicheln Sie ihn an diesen Körperstellen, die nicht gelähmt sind.

      • Danke ihnen viel mal für ihre antwort.Sie haben mir mehr gasagt wie seine Arzt ie ganze 4jahre. Danke. Ich wünsche Ihm viel kraft,Sie tun sehr viel gutes mit diese seite.

  6. Hallo Jacek,
    vielen Dank für deine sehr informativen Seiten. Gerne würde ich bitte von dir wissen, welche Biopsieform die besseren Ergebnisse liefert: a) anal durch den Darm oder b) über die Haut?
    Danke für deine Antwort.

    • bessere Ergebnisse?

      Transperineale Biopsie: die Rate an Nebenwirkungen ist niedriger.

      Aktuell ist in Deutschland eine MRT-gestützte Biopsie die beste Methode für eine Gewebeentnahme aus der Prostata. Diese Biopsie wird durch die Haut am Damm durchgeführt.

      Hier mehr Infos über verschiedene Biopsien: prostata-biopsie

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