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Hallo, ich bin Jacek, die Seiten habe ich selbe erstellt (meine Frau Gaby, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester hilft mir dabei).

Unsere Absicht ist: einfach verständlich geschriebene Informationen, Tipps, Ratschläge über Prostatakrebs.
Ich werde die Seiten weiter bearbeiten, ergänzen, modifizieren, korrigieren. Meine Krebsgeschichte können Sie hier nachlesen: Meine Krebsgeschichte

Vielleicht haben Sie auch einige Tipps für Betroffene, die ich hier veröffentlichen kann. Über Ihre Kommentare und Ergänzungen würde ich mich freuen.

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wenn Sie einen Rat brauchen, nennen Sie Ihren Alter, aktuellen PSA-Wert und Gleason-Score (wenn bekannt).

 

 

 

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179 Kommentare

  1. Jens Dethlefsen

    Guten Tag,
    Ich bin in einem Artikel des Guardian auf das Stockholm 3 Screenng Programm gestoßen, haben Sie davon schon gehört?

    Mit freundlichen Grüßen,

    J. Dethlefsen

  2. Bernhard Wahner

    Hallo, Herr Jacek,
    lt. Meiner PET/CT v. 1.03.18 befindet sich mein Prostatakarzinom nach
    einer HOLEP-Op (Restgewebe) noch in der Kapsel.Lt.multiparametrischem
    MRT soll er jedoch die Kapsel bereits durchbrochen haben.
    (Lokal fortgeschrittenes Karzinom -angeblich)
    Ich habe auf Ihrer Seite von der IRECT-Therapie gelesen.
    Wird durchgeführt v. Prostata-Zentrum Offenbach.
    Gibt es da irgendwo mehr Infos dazu ? Kann im Internet-außer auf der
    Seite von vitus . Prostata-Zentrum . Offenbach nichts finden.
    Habe wg. der starken Nebenwirkungen von Hormonentzugstherapie und
    Bestrahlung noch keine Therapie begonnen.Bin im Gespräch wg.
    Strahlentherapie mit RapidArc Technik oder Protonentherapie.
    Meine Kv zahlt da nur die Hälfte.
    Vielen Dank für evtl. Mehrinfo über IRECT-Therapie
    Viele Grüße
    Bernhard Wahner, geb. 9.03.43

    • Hallo Herr Bernhard,
      leider habe ich keine zusätzlichen Informationen über die IRECT-Therapie.
      Wenn Sie sie haben wollen, rufen Sie bei VITUS PROSTATA CENTER OFFENBACH an, die Telefonnummer steht unten auf der Seite.

      Ihre Anschrift habe ich wegen Datenschutz gelöscht.

      Viele Grüße, Jacek W.

  3. Christoph Dehler

    Lieber Jacek
    Tolle Informationen!
    Ich danke ganz herzlich

    Warum finde ich in der S3 Leitlinie zum Prostata-Karzinom 2018 die 68Gallium PSMA Diagnostik nicht mehr?
    In den vorherigen Ausgaben war sie noch drin.
    Ich bin Ende dieses Monats dafür angemeldet.
    Danke

    Christoph in der Schweiz, 68, daVinci vor 18 mt. PSA aktuell 0,92

    • Lieber Christoph
      Die PSMA-Diagnostik wird in der aktuellen S3-Leitlinie weiterhin empfohlen, als Diagnostik mit radioaktiv markierten PSMA-Liganden, zum Beispiel im Punkt 4.29 und 4.25.
      Besonders viel steht in der Langversion in Hintergrundinformationen Zu Empfehlung 4.29 und 4.25

  4. Hallo Jacek, hallo Gaby,
    bin zufällig über Eure Seite gestolpert. Wie geht es Dir Jacek mit dem Krebs , ist Eure Seite noch aktuell.
    Ich selbst habe hatte im Alter von 44 Jahren einen PSA von 12,5 (zufällig gemessen). Der Uro war sauer, “So ein Quatsch, Prostatakrebs haben nur alte Leute, gibt es gar nicht unter 55 Jahren, der PSA hat keine Aussagekraft”. Das war natürlich genau das, was man als Patient hören will, Krebs haben die Anderen und Cholesterin ist auch schon mal höher als 200. Bei 17,5 und GS 4+3 zwei Jahre später bin ich jäh aufgewacht. Das war 2001. Seither manage ich meine Krankheit selbst. Mit sehr schlechten und teils sehr guten Arzt-Erfahrungen. Beim Vertrauen auf die S3-Leitlinie wäre ich schon lange nicht mehr am Leben (da stand z.B. die o.g. Altersgrenze für PSA-Test drin). Die Leitlinie gehorcht natürlich kommerziellen Grundsätzen. Ga-Bombesin- und PSMA-PET/CTs sind seit 10 Jahren immer noch unbekannt, ebenso die Protonenbestrahlung. Bei der Standard-Bestrahlung liegen Rektum-Vorderwand und Blasenhals im Target – ohne dass zuvor ein PET/CT durchgeführt wird, ob da überhaupt Rezidive oder Metastasen liegen. Die Rektum-Dosis wird nicht punktuell, sondern auf die Fläche berechnet (Statistik hilft gegen Dosisschäden), das radiologische Rektum bezieht sich übrigens nur auf die letzten 15 cm Darm, Langzeit-Schäden sind meist unbekannt, da der lädierte Patient natürlich bei Blasenproblemen etc. nicht zum Radiologen geht. Ich vertraue ohne Verifikation und persönliche Überzeugung grundsätzlich nichts mehr – es ist MEIN Körper und ICH muss mit den Konsequenzen leben, da kann mir der Arzt nicht helfen. Man kann nur versuchen, den besten zu finden. Die andere Alternative wäre, dem Arzt seines Vertrauens das Management mit allen Konsequenzen zu überlassen. Mischvarianten halte ich für nicht sinnvoll. Nach radikaler Prostatektomie, extendierter Lymphadenektomie und Hormonentzug hatte ich 2010 vor meiner Bestrahlung die Dose-Distribution und das Target für die Standard-3D-konforme (S3), die helikale dosismodulierte und eine alternative Protonentherapie durch die Hüftköpfe (Loma-Linda-Konzept) sowie nach eigener Vorstellung analytisch optimiert durchgeführt (nach Hersteller-Rücksprache für die infrage kommenden Geräte an den Universitäten meiner Auswahl) und einen diskussionsfähigen Arzt dazu aufgesucht. Aus meiner Sicht ist nur die Protonentherapie geeignet (ging damals nicht). Mit geeignetem Algorithmus kann selbst bei einer großflächigen WPRT die Dosis 10 mm außerhalb theoretischem 80 Gy-Target geringer als 20 Gy sein. Die Metastasen waren aber schon weiter weg, die Bestrahlung half also nicht wirklich. Noch lebe ich, aktuell mit multiplen chronischen Therapieschäden in einer Dauer- Medikamenten-Studie, nachdem der Tumor vor zwei Jahren nach einer weiteren fatalen großräumigen Lymphadenektomie hormonrefraktär wurde. Was versteht der Urologe eigentlich unter Hormonrefraktär, wenn die S3-Richtlinie eine Trenantone-Monotherapie empfiehlt? Da analysiert niemand eine Ursache. Selbstdenken hilft manchmal, ist aber unbequem. Manchmal sitze ich mit Vehemenz an dem Thema, lese Papiers und Forschungsberichte, teste Medikamente im Selbstversuch und konsultieren weltweit die Spezialisten (viele antworten übrigens sehr nett auf Mailanfragen), zu anderen Zeiten bin ich streckenweise nur frustriert und deprimiert. Es ist nicht einfach, mit dem Krebs und insbesondere mit den Folgen der Operationen und Medikamente zu leben.

  5. Hallo Jacek,

    ich bin es nochmal……..
    64 Jahre / 92 Kg / sportlich

    Februar 2018……
    zum Facharzt: PSA Wert von 305
    dann Biopsie GS 4+3 =7b / ptc1 NxMx
    dann sofort Biculatin 150 mg für 4 Wochen
    dann Umstellung auf 3-Monatsspritze

    dann Knochen-Sz. ohne Befund (Unters. ist wohl sehr ungenau)

    dann CT mit Kontrastmittel mit LK Befall und Kapseldurchbruch
    Anfang April: PSA bei 100

    dann PSMA-Pet –CT
    Befund: deutliche LK Metastasierung iliacal, paraaortal, mesorektal
    3 bis 4 Knochenmetastasen, keine Frakturgefährdung

    Meine Fragen / aktuelle Situation 4 Monate nach Diagnose

    Testo Wert liegt jetzt bei 0,12
    PSA Wert runter auf 72 dann auf 78 jetzt auf 92 …steigt wieder

    Meine Urologo meint … Hormonentzugstherapie wirkt nicht mehr??? Über eine eine 2-fach HB sprach Er nicht.

    Jetzt lt. Urologo: Zytiga als Ergänzung /// altern: Chemo

    In Sachen meiner 3-4 Knochen-M. / LK-M hätte ich gerne Ihre Einschätzung zur Cyberknife Behandlung in Soest

    Für Ihre Einschätzung freue ich mich im voraus …..

    Herzlichen Dank für Ihre Mühe

    Viele Grüße Werner

    • Hallo Werner,
      die 2-fache HB wird immer seltener angewendet. Ich selbe bekomme nur die 3-Monatsspritze.
      Bicalutamid kann manchmal das Tumorwachstum beschleunigen.

      Cyberknife, habe viel gutes darüber gehört, sehr empfehlenswert. Ich selbe habe nicht gehabt, meine Krankenkasse wollte nicht zahlen.

      Da Dein PSA-Wert unter der HB nicht fällt, würde ich in jedem Fall sofort mit Zytiga anfangen.
      Eine Entscheidung für Chemo wäre nicht falsch, da Chemotherapie auch auf Tumorzellen wirkt, die Hormonunabhängig sind.

  6. Hallo Jacekw,
    jetzt hat es mich erwischt…..

    64 Jahre / 94 kg / sportlich und topfit / gerade im Ruhestand
    PSA Wert 2015 1,56
    PSA Wert Febr. 2016 2,36

    Dann leider bis Anfang 2018 nicht mehr kontrolliert.
    Im letzten Quartal 2017 Veränderungen (z.B. häufiges Wasserlassen)

    Februar 2018……
    zum Facharzt: PSA Wert von 305
    dann Biopsie GS 4+3 =7b / ptc1 NxMx
    dann sofort Biculatin 150 mg für 4 Wochen
    dann Umstellung auf 3-Monatsspritze

    dann Knochen-Sz. ohne Befund
    dann CT mit Kontrastmittel mit LK Befall und Kapseldurchbruch
    Anfang April: PSA bei 100

    dann PSMA-Pet –CT
    Befund: deutliche LK Metastasierung iliacal, paraaortal, mesorektal
    3 bis 4 Knochenmetastasen, keine Frakturgefährdung
    Kurzfristig Vorstellung beim Strahlentherapeut in den nächsten Tagen
    alles in allem schon ein heftiger Befund

    Meine Fragen:
    Wie schätzen Sie den Befund ein?
    Wie würden Sie mit diesem Befund behandlungstechnisch umgehen
    Würden Sie mir ein P-Centrum an einer UNI empfehlen ; Bundesland NRW
    Gerne auch weitere Hinweise …

    Herzlichen Dank für Ihre Mühe

    Herzl. Grüße Werner

    • Hallo Werner, es sieht so aus, dass eine OP kaum möglich ist.
      Mit Gleason score 4+3 lässt sich meistens noch lange leben.
      Die Hormonblockade ist jetzt das wichtigste. Bitte auch Testosteronspiegel kontrollieren. Es wäre super, wenn der Wert auf <0,1 ng/ml fällt.
      Nach den aktuellen Erkenntnissen wäre in kurze eine Chemotherapie sinnvoll.
      Ich kann Ihnen Dr. med. Stefan Machtens im Marien-Krankenhaus, Klinik für Urologie, in Bergisch Gladbach empfehlen.
      Kaum welcher Arzt kennt sich besser mit Prostatakrebs aus und behandelt mit den neuesten Methoden.
      Herzliche Grüße, Jacek

  7. Hallo Jacekw,
    in bin 73 Jahre alt und noch ziemlich fit.Im Laufe der Jahre war bei mir der PSA-Wert auf zuletzt 8,9 ng/ml. angestiegen. Ich hatte mich dann zu einer Fusions-Biopsie der Prostata entschieden,das Ergebnis liegt jetzt vor. Schock: In 15 von 16 Entnahmepositionen mit Gleason-Pattern wurde ein Karzinom-Nachweis geführt. ICD-10: C-61.9. WHO-Grad Gruppe 5= bei 8 von 16 Proben.Auf einer Skala von 1-10 läge ich bei 9, sagt mein Urologe.
    Mein Urologe hat mit folgende Alternativen aufgezählt (ohne persönlichen Rat): Tabletten, Kombination Tabletten und Bestrahlung, OP. Ich bin vollkommen unsicher, neige aber zu einer OP. Wie ist
    Deine Meinung dazu? Ist eine schnelle Entscheidung nötig?
    Ich bedanke mich im voraus für eine Einschätzung meiner Situation.

    • Hallo Paul, bei der hohen Aggressivität des Tumors würde ich sofort handeln, um die Ausbreitung von den Krebszellen zu hindern.

      Normalerweise in Deinem Alter wird eher eine Bestrahlung empfohlen. Ich persönlich finde eine OP sinnvoller, da die Krebszellen sofort beseitigt werden, auch in den benachbarten Lymphknoten. Ich würde eine OP mit DaVinci Robeter bevorzugen.
      Eine Bestrahlung der Prostataloge ist auch danach möglich.

      Eine Hormonblockade (Anfang mit Bicalutamid 150mg Tabletten) wäre ab sofort sehr empfehlenswert, um das Tumorwachstum zu bremsen.

      • Hallo jacekw, vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Sie hat mich in meiner Einschätzung (OP) bestärkt; ich werde mich jetzt um eine OP in einer entsprechenden Fachklinik (nach Rücksprache mit meinem Urologen) bemühen.
        Ich werde Dich über den weiteren Verlauf meiner Krankengeschichte informieren; vielleicht können andere Betroffene dann auch für sich leichter eine Entscheidung treffen., Bis dann

        • Hallo jecekw; ich komme zurück auf meinen Kommentar vom 8. April.
          Entgegen meiner ursprünglichen Absicht (OP) habe ich mich nun doch nach weiteren Gesprächen mit meinem Urologen, meiner Ehefrau und eigenen Recherchen dazu entschlossen, eine Strahlentherapie zu bevorzugen. Im Vorfeld wurde bereits am 3.5.18 eine Knochenszintigrafie durchgeführt. Ergebnis negativ, kein Befund. Als nächstes ist eine stat. Behandlung (Entfernung von Lymphknoten,Lymphadenektomie) vorgesehen, danach Bestrahlung mit begleitender Hormontherapie. Ist diese Vorgehensweise nach Deiner Einschätzung sinnvoll und nachvollziehbar?

          • Hallo, im Alter von 73 Jahren wird wegen möglichen Nebenwirkungen meistens Bestrahlung empfohlen.
            Für mich ist neu, dass zuerst die lokalen Lymphknoten entfernt werden. Wahrscheinlich wird verhindert, dass sich die Metastasen durch Lymphgefäße verbreiten und gleichzeitig wird der Bestrahlungsfeld auf die Prostata begrenzt. Warum nicht?
            Die Hormonblockade gleichzeitig mit der Bestrahlung bewirkt bessere Wirksamkeit der Bestrahlung.
            Bei der Aggressivität Deiner Erkrankung ist sowieso Hormonblockade notwendig.

  8. Teodora Koucheva Filbrandt

    Hallo Jacek,meine Mann ist 62 Jahre alt.In September 2017 würde beim meine Mann Prostatakrebs festgestellt.PSA 141 Biopsie Cleasscore 5+4=9. Da würde sofort mit Hormonbehandlung angefangen,(Depot Spritze jeder 3 monate+täglich 50 mg Casodex)Im November 2017 nach erste Messung ist die PSA auf 0,38 gefallen,nach eine CT würde fest gestellt das auf reichste Seite von dem Bauch sind in lunfknoten Metastasen gebildet,daraufhin wurde eine Bestrahlung verordnet.Wir haben 39 Tage Bestrahlung angefangen,in diese Zeit hat angefangen unsere PSA Werte zum steigen wie folgt 02.01 PSA 1,22 in 08.02 PSA 3,70 daraufhin wurde erneut eine CT und eine Knochensintigrapfie gemacht Beine wurde mit Befund keine Metastasen, da die unsere PSA weiter gestiegen wurde in Moment14,40 würde eine PET gemacht,mit dem ergebnisse 2 Metastasen in der Rand von Leber genau auf dem Seite und noch eine in den Bauch Bereich,nach dem ergebnisse würde und eine Chemotherapie angeordnet was wir uns auch entscheiden durchzuführen, meine Mann geht sehr gut,hat keine Beschwerden heute haben wir auch erste Chemotherapie durch auch bis jetzt ohne Beschwerde.Die Chemotherapie wird jeder 3 Woche insg,6 mal.Meine Frage ist wissen sie wie lange wird diese Chemotherapie der Krankheit in Schach halten und ist möglich das die Krankheit weg geht,vielen Dank und für ihnen alles gute

    • Hallo Teodora, Ihr Mann hat leider einen sehr aggressiven Prostatakrebs, so dass vollständige Heilung wahrscheinlich nicht möglich wird.
      Zum Glück medizinische Methoden entwickeln sich sehr schnell, so dass mit der Erkrankung oft möglich ist mehrere Jahre zu leben. Ich lebe schon fast 8 Jahre mit metastasierten Prostatakrebs.
      Die Chemotherapie mit Docetaxel kann wirken, muß aber nicht. Wie lange die Wirkung besteht ist auch nicht zu vorhersagen, ist bei jedem Mensch individuell. Zum Glück gibt es danach noch eine andere Chemotherapie mit Cabazitaxel möglich, die oft besser wirkt.
      Die Nebenwirkungen der Chemo kammen bei mir erst am dritten Tag nach der Chemo und dauerten ca. 1 Woche bis 10 Tage.

      Bei Ihrem Mann ist danach noch möglich mit Zytiga und Xtandi zu behandeln, sowie gibt es noch eine PSMA-Therapie.
      Möglich ist auch mit verschiedenen Methoden die einzelne Metastasen zu behandeln.
      Alles Gute, Jacek

      • Teodora Koucheva Filbrandt

        Hallo Jack vielen dank für ihre schnelle Antwort,ich hoffe ihnen geht gut.Heute ist erste Tag nach unsere erste Chemotherapie, mein Mann geht in Moment sehr gut,außen rötungen in Gesicht und eben zu Schluck auf sind bei uns keine andere Nebenwirkungen zu sehen oder merken.Heute morgen sind wir auch einkaufen gefahren und der hat auch selbe auto gefahren.Seit gestern Abend hat er auch immer Hunger.Ich hoffe das bleib auch so.Der hat sowieso seit dem Befund und erste Hormon depo Spritze keine Beschwerde,Schmerzen oder so,wenn sich nicht unsere Blutwerte verschlechtert hätten wir auch nicht Chemotherapie gemacht.Wir werden hoffen und positiv denken das alles wieder gut wird.Ich wünsche ihnen und ihre Famile alles gute und Freue Ostern nachträglich Teodora

  9. Lieber Jacek,
    vielen Dank für diese tolle Homepage, die mittlerweile zum Ausgangspunkt meiner Recherchen geworden ist. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Ergebnisse Ihres letzten PSMA-PET-CTs positiv waren und drücke alle Daumen, dass es noch lange gut für Sie weiter geht!

    Jetzt zu meinem Anliegen: Bei meinem Vater (66 Jahre, recht guter Allgemeinzustand) ist im April 2017 Prostatakrebs mit Gleason 5+4=9 festgestellt worden. Der Krebs hatte zu diesem Zeitpunkt bereits in die Knochen gestreut. Die sofort eingeleitete Hormonentzugstherapie mit der Eligard 3-Monats-Depot-Spritze hatte nur mäßigen Erfolg und der PSA steigt seitdem trotz erfolgreicher Prostatektomie im August 2017 und zusätzlicher Einnahme von Bicalutamid seit Oktober 2017 weiter. Eine Metastase im Oberschenkel wurde bereits im letzten Jahr bestrahlt. Seit Januar bekommt er Xofigo (inzwischen die 3. Infusion). Leider scheint das Medikament nicht ausreichend zu wirken, da eine weitere Metastase am Sitzbein gewachsen ist, die aktuell auch wieder bestrahlt wird. Der Onkologe möchte aufgrund des gestiegenen PSA und der zunehmenden Metastasenaktivität unter Xofigo die Therapie abbrechen. Als Alternative hat er entweder Abiraterone oder eine Chemotherapie mit Docetaxel vorgeschlagen. Außerdem soll zum Knochenschutz Zometa gegeben werden.
    Meine Fragen:
    1. Gibt es eine wirksamere Basis-Hormonentzugstherapie als Eligard + Bicalutamid?

    2. Ist es sinnvoll, Xofigo nach der dritten Infusion abzubrechen? Sollte zur sicheren Überprüfung des Therapieerfolges nochmal ein PSMA-PET-CT gemacht werden? Wenn drei Infusionen noch keinen Erfolg gezeigt haben, hilft noch die weitere Gabe oder ist das nur verschwendete Zeit?

    3. Ist XGeva evtl. besser für meinen Vater geeignet als Zometa?

    4. Sollte aufgrund der Aggressivität des Krebses direkt eine Chemo verabreicht werden oder kann man die Wirkung von Abiraterone erst austesten?

    5. Wie stehen Sie zu einer Testung der Chemo-Sensitivität des Tumors? Im UKE Hamburg wird diese (Liquid Biopsy) angeboten, um eine tumorspezifische Medikation zu finden und nicht mit einer vielleicht von vornherein unwirksamen „Standart-PCa-Chemo“ Zeit und Kraft zu verschwenden. Da der Krebs meines Vaters bisher auf die Leitlinien-Medikamente nicht besonders leitlinienkonform oder eher gesagt- schlecht angesprochen hat, wäre dies ja auch bei einer Chemo möglich.

    Ich habe ein Profil für meinen Vater auf myProstate.eu angelegt. Dort finden Sie weitere Werte.
    Mein Vater und ich wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns bei unseren Fragen Ihre Einschätzung mitteilen würden. Wir sind im Moment durcheinander, uns fehlt das Hintergrundwissen und wir können die Therapieoptionen nicht objektiv einschätzen.
    Vielen Dank im Voraus für Zeit und Rat.
    Vera

    • Hallo Vera,
      Viele Fragen…
      Ob eine bessere Hormontherapie als Eligard + Bicalutamid gibt ist schwer zu sagen. Jeder reagiert anders. Es wäre möglich mit anderem Medikament zu probieren, aber sie alle sind sich sehr ähnlich.
      Ich habe von jemand gehört, bei ihm hat Firmagon (Degarelix) (momatliche Spritze) gut gewirkt.

      Wichtig: Testosteronspiegel regelmäßig kontrollieren. Ziel Testosteron Wert: < 0,2 ng/ml Ich würde jetzt auf Bicalutamid verzichten, kann manchmal mit der Zeit Tumorwachstum beschleunigen. Ein PSMA-PET-CT? Kann nicht schaden. Eine bildgebende Untersuchung wird jede 6 Monate empfohlen. Xofigo würde ich nicht abbrechen, alle 6 Infusionen nehmen. Manchmal wirkt erst später. Abiraterone (Zytiga) solle nicht gleichzeitig mit Xofigi genommen werden. Da Abiraterone mit Xofigo nicht zu empfehlen ist (Warnung vom Produzent), möglich wäre Xofigo mit Enzalutamid (Xtandi). Xgeva ist besser, wirkt besser als Zometa. Testung der Chemo-Sensitivität des Tumors: solche Untersuchung ist sehr sinnvoll, ich selbe habe darüber bei Prostatakrebs fast keine Kenntnisse. Ich persönlich finde bei Ihrem Vatter folgendes Vorgehen am sinnvollsten: Bicalutamid absetzen, Xofigo weiter nehmen (zusammen 6 Infusionen) Xgeva 1 Jahr monatlich, dann jede 2 Monate. Wenn Xofigo weiterhin nicht hilft, dann Chemotherapie mit Docetaxel. Ich würde erst danach mit Zytiga + Prednisolon anfangen. Danach bleibt noch Xtandi, Chemotherapie mit Cabazitaxel und PSMA-Therapie. Frohe Ostern, Jacek

    • Hallo Vera, ich habe noch eine Idee.
      Als Ärgenzung zu Eligard zusätzlich noch Dutasterid nehmen. Es gibt als Tabletten als Avodart (Zuzahlung von ca. 40 Euro im Monat) oder als Duodart (nur 10 EUR Rezeptgebühren für 90 Stück)

      • Hallo Jacek,
        vielen, vielen Dank für Ihre Tipps und Ideen! Unser Gefühl sagt auch, dass wir noch ein wenig beim Xofigo bleiben könnten. Obwohl der stark gestiegene PSA uns auch verunsichert. Testosteron wurde seit der Diagnose vor genau einem Jahr nur ein einziges Mal gemessen…
        Avodart wird direkt mal nachgeschlagen!

        Wir haben gestern eine mündliche Rückmeldung von der Tumorkonferenz bekommen. Es wird geraten, Bicalutamid abzusetzen, die Xofigo-Therapie abzubrechen und eine Chemo zu beginnen. Außerdem soll parallel zur Chemo ein weiteres Medikament gegeben werden. Welches, hat mein Vater leider nicht verstanden (evtl. Enzalutamid?).

        Wenn die Chemo dann ansteht, möchten wir gerne die Sensitivität testen lassen. Unser Onkologe rät davon ab, da das Ergebnis nur verunsichern würde und vermutlich niemand bei uns in der Stadt eine Behandlung mit Chemotherapeutika durchführen würde, die nicht für Prostatakrebs zugelassen sind. Sollte das Ergebnis der Testung ergeben, dass z.B. ein Brustkrebsmedikament besser wirken sollte, würden wir zur Chemo dorthin gehen, wo man es gibt.

        Wenn sich wegen der Chemo-Sensitivität etwas neues ergibt, schreibe ich das gerne nochmal hier.

        Ansonsten wünsche ich Ihnen frohe und unbeschwerte Osterfeiertage!
        Vera

  10. Hallo Adam,
    so wie ich es sehe, sie sollen möglichst bald die Biopsie machen lassen.
    Ich vermute, Sie haben Prostatakrebs der schnell wächst.
    Da Sie noch jung Sind, würde ich dann eine Entfernung der Prostata mit DaVinci Roboter bevorzügen. Keine alternative behandlung.
    Theoretisch auch eine Bestrahlung/Brachytherapie möglich wären, ich find in Ihrem Fall die Operation als die beste lösung.

    Wenn bei Biopsie der Prostata Krebszellen verbreitet werden, werden sie innerhalb von 48 Stunden wieder vom Körper entfernt, ohne Metastasen zu bilden (es gab dazu Untersuchungen).

    Gute Kliniken? Alle Prostatakrebszenter die viel operieren/behandeln. Aktuell die Beste in Deutschland ist die Martiniklinik in Hamburg. Ich wurde in Heilbronn bei Prof. Resweiler operiert, auch sehr gute Adresse.

    Sie können auch eine Selbsthilfegruppe in der Nähe besuchen/anrufen und nach gute Kliniken in der Nähe fragen.

    Ich wünsche Alles Gute, Jacek Wojcik

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