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Kontakt, Prostatakrebs Tipps

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Hallo, ich bin Jacek Wojcik, seit 2010 an aggressiven Prostatakrebs erkrankt. Die Seiten habe ich selbe erstellt (meine Frau Gaby, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester hilft mir dabei).

Meine Absicht ist die von mir gesammelte Informationen, Tipps, Ratschläge über Prostatakrebs weiter zu geben; einfach und verständlich geschrieben.

Ich werde die Seiten weiter bearbeiten, ergänzen, modifizieren, korrigieren. Meine Krebsgeschichte können Sie hier nachlesen: Meine Krebsgeschichte

Vielleicht haben Sie auch einige Tipps für Betroffene, die ich hier veröffentlichen kann. Über Ihre Kommentare und Ergänzungen würde ich mich freuen.

Prostatakrebs Selbsthilfe, Selbsthilfegruppe?
in 73760 Ostfildern – Ruit

Ich wohne seit Juli 2019 in 73760 Ostfildern-Ruit. Brauchen Sie Hilfe von “erfahrenen” Prostatakrebs erkrankten (seit 2010)?

Wenn Sie einen Rat brauchen, nennen Sie Ihren Alter, aktuellen PSA-Wert und Gleason-Score (wenn bekannt).

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189 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Wojcik,

    Mein Name ist Janine Reinholdt und ich bin die Produktmanagerin für SpaceOAR Hydrogel bei Boston Scientific.

    Ich kontaktiere Sie bezüglich einer möglichen Kooperation mit uns, unser Ziel ist es Patienten über die Existenz von Abstandshalter in der Strahlentherapie informieren und über Ihre Funktion aufzuklären.

    Aus diesem Grunde haben wir folgende Tools erstellt.
    1. Patientenbroschüre
    2. Patientenwebseite inklusive Finde ein Doktor Suchfunktion: http://www.hydrogel-spacer.de

    Sie berichten ja bereits auf Ihrer webseite von unser Technologie.
    Haben Sie die Möglichkeit weitere SpaceOAR Information und/oder ein Link auf Ihrer Webseite aufzunehmen?

    Gerne können wir ein Telefonat vereinbaren, um Möglichkeiten zu besprechen, wann würde es Ihnen am besten passen?

    Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
    Viele Grüße,

    Janine Reinholdt

    • Sehr geehrte Frau Reinholdt,

      ich habe Ihr Schreiben als Kommentar veröffentlicht, so dass Besucher von meiner Seite sich über Ihre Links informieren können.

      Eine Kooperation möchte ich nicht angehen.

      Mit freundlichen Grüßen. Jacek Wojcik

  2. Ich möchte Ihnen mitteilen das es für Avodart, das Generika “DUTASCAR” 0,5mg, für 52,87 € gibt, welches mit Rezept ohne Zuzahlung in der Apotheke verkauft wird. Der Preis entspricht der Festpreistabelle nach dem SGB V. Vielleicht übernehmen Sie meine Informationen in die Tipps für die 3 fach Hormomtherapie. Mit freundlichen Grüßen Peter Klein

  3. Hallo, wer hat Erfahrungen mit der Protonentherapie?
    Im Text befindet sich ein Hinweis auf “ungeahnte Tiefenwirkung”, was versteht man darunter ?

    Gert

  4. Hallo Jacek,

    wir haben uns heute kennengelernt- Danke unter anderem auch für den Hinweis auf Deine tolle Webseite hier. Ich werde sie sicher ausführlich lesen und verfolgen und melde mich sehr gerne bei Fragen und Anregungen. Bis dahin alles Gute.
    Grüße, Christian

    • Hallo Christian,
      ich habe mich gefreut Dich heute kennenzulernen.
      Ich wünsche Dir, dass Du in der Öschelbronner Klinik viel neues und positives erlebst.
      Gruß, Jacek

  5. Guten Tag Herr Jacek Wojcik
    Bei mir (80, körperlich und geistig fit) sieht die Situation wiefolgt aus
    History:
    5/14: Entdeckung Prostatakrebs PSA 28,89ng/ml unter 5a.ReduktaseHemmer
    5/14 – 3/15 Adrogenentzug (LHRH-Analogon) = PSA: 0,15ng/ml (T<0,3nmol/l)
    5/15 Totaloperation Prostata, pT2c pN1 (Mikro 1/14), GS 9 R0, postop PSA <0,01ng/ml
    9/17 PSA = 0,2; PSMA-PET/PC: mesorektaler LK rechts, stereotaktische Bestrahlung mesorektaler LK re, PSA: 0,38ng/ml
    7/18 PSA 0,99ng/ml
    1/19 PSA 2,05 ng/ml PSMA-PET/PC: LK iliakal inter/extern li, präsakral li, intermuskulär ventral Femurhals, d.h. biochemischer Progress.
    Urologe (gestützt durch Tumorboard) schlägt systemische Behandlung vor (Androgenentug und zweite Linie – Abirateron) vor, Radioonkologe erneute Bestrahlung.
    Darf ich Sie um Ihren Rat bitten, was Sie tun würden?
    Besten Dank im Voraus
    Rolf

    • Hallo Rolf,
      die beiden verschiedenen Behandlungsmethoden schliessen sich gegenseitlich nicht aus. Ich würde die Situation ausnutzen und beides machen.
      Wenn die sichtbaren Metastasen bestrahlt werden und Sie dazu Androgenentzug + Zytiga (Abiraterone) machen, haben Sie die Chance noch geheilt zu werden.
      Androgenentzug + Zytiga + Kortison ist inzwischen eine Standardtherapie.

      Ich lese, dass Sie 80 Jahre alt sind. Ich würde in Ihrem Fall die Bestrahlung machen und dazu Hormonblockade mit Bicalutamid. Androgenentzugstherapie + Zytiga + Kortison verursachen mehr Nebenwirkungen. Das können Sie immer noch machen, wenn die anderen Behandlungen nicht mehr funktionieren.
      Alles Gute, Jacek

      • Hallo Jacek
        Vielen Dank für die prompte Antwort.
        Das nächste Treffen mit dem Urologen findet am 20. März statt.
        Ich werde Sie informieren, was beschlossen worden ist und gegebenenfalls später berichten, wie es mir geht.
        Beste Grüsse
        REolf

  6. Hallo Jacek,

    bei erhöhtem PSA von 6,96 und suspekten Ultraschall-Befund wurde im Februar 2013 eine Prostata-Stanzbiopsie durchgeführt, dabei ergab sich ein Gleason Score von 4+4. Entscheidung zur radikalen Prostatektomie im April 2013, pT2c, pN0, L0, V0, danach PSA Senkung auf 0,07 ng/ml.

    Bei erneutem PSA Anstieg auf 0,4 wurde im Februar/März 2014 eine Radiatio der Prostataloge durchgeführt, danach Rückbildung des PSA auf 0.07. Anschließend erneut kontinuierlicher Anstieg auf 0,82 im Jan. 2016. Im PET-CT zeigte sich im März 2016 eine solitäre LK-Metastase im Bereich der Iliakalbifurkation. Im April 2016 wurde radio-chirurgisch mit den Cyber-Knife die LK-Metastase angegangen, im Juni erfolgte eine dendritische Zelltherapie.

    Bei einer Kontroll PET-CT im November 2016 war die LK-Metastase nicht mehr nachweisbar, auch sonst unauffälliger Befund bei weiterhin Anstieg des PSA auf 10,7 im Dezember 2016. Entscheidung zur Therapie mit Bicalutamid, nach einer prophylaktischen Radiatio der Mammae im Jan. 2017 kam es seltsamerweise zum Rückgang des PSA auf 2,4. Seit Januar 2017 Einnahme von Bicalutin 150, darunter zunächst PSA Rückgang auf 0,6. Seit November 2017 erneuter Anstieg auf zuletzt 4.02 ng/ml im Sept. 2018.

    Mein Urologe empfiehlt die Einleitung einer totalen Hormonblockade mit. Wegen den geringeren Nebenwirkungen habe ich mich für einen LHRH Antagonisten, Firmagon, entschieden.

    Ist dies empfehlenswert, oder sollte doch ein LHRH-Agonist genommen werden? Siehst Du noch eine andere Therapieoption? Nochmals dendritische Zelltherapie?

    Ich selbst würde mit der Hormontherapie noch weiter zuwarten und nochmals eine PSMA-PET-CT durchführen lassen.

    Wie würdest Du entscheiden?

    Ich bin 66-Jahre alt und noch berufstätig.

    Mit freundlichen Grüßen

    Cookie

    • Hallo Cookie,
      Firmagon und LHRH-Agonisten wirken bei der Unterdrückung der Testosteronproduktion ähnlich gut.
      Firmagon wird bevorzugt bei Patienten mit Herzproblemen, muss aber monatlich gespritzt werden. Bicalutamid solle dabei nicht mehr genommen werden.
      LHRH-Agonisten wie Trenantone werden meistens alle 3 Monate gespritzt. Bicalutamid 50mg täglich ist weiterhin möglich.

      Ich bekomme seit vielen Jahren die Trenantone und an die Nebenwirkungen habe ich mich gewöhnt, ich kann sie gut vertragen.

      Ich meine, du kannst weiter mit Firmagon fortfahren.
      Du sollst unbedingt eine PSMA-PET-CT durchführen lassen und eventuelle Metastasen behandeln lassen.

      Bei nicht sichtbaren Metastasen wird aktuell Appalutamid (noch nicht zugelassen) oder auch Xtandi empfohlen.
      Ich hatte eine Chemotherapie gemacht, um auch die Androgenunabhängige Zellen zu beseitigen.

      Mit der dendritischen Zelltherapie habe ich keine Erfahrung.
      Ich spritze mir Mistel und mache mehrmals im Jahr Ganzkörperhyperthermie. Für diese Therapien fahre ich jede paar Monate für eine Woche in die anthroposophische Klinik Öschelbronn. Es tut sehr gut für mein Immunsystem und für meine Psyche.

      Gruß, Jacek

      • Hallo Jacek,

        vielen Dank für die Antwort und Stellungnahme.
        Ich habe mittlerweile auch Deinen Erfahrungsbericht auf myProstate.eu gelesen.
        Dein Bericht und Deine Infos sind für alle Betroffenen sehr hilfreich und dienen als Orientierung.
        Großen Dank für Dein Engagement und die sachlichen Darstellungen!
        Misteltherapie finde ich gut, mit der Hyperthermie kann ich mich nicht anfreunden, ich glaube, dass dies das Tumorwachstum eher triggert. Aber eine Woche Auszeit ist immer gut, insbesondere für die Psyche.
        Eine PSMA-PET-CT-Untersuchung werde ich in jedem Fall durchführen lassen. Wegen der doch nicht sehr unerheblichen Nebenwirkungen scheue ich mich noch vor einer Therapie mit Trenantone oder Firmagon.

        Dir wünsche ich weiterhin viel Erfolg bei Deinen Therapiemaßnahmen.

        Ganz liebe Grüße

        Cookie

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