Histoscanning erkennt verdächtiges Gewebe

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Histoscanning erkennt verdächtiges Gewebe

Quelle: nachrichten.at, 20. Dezember 2011
VÖCKLABRUC

K. Das LKH bietet als eines von drei österreichischen Spitälern das Histo–scanning für die Früherkennung von Prostatakrebs an.
Mittels Ultraschall werden bei einer rektalen Untersuchung aussagekräftige Daten gewonnen. Das schmerzlose Verfahren ermöglicht eine Differenzierung des Prostatagewebes. Auffällige Areale werden farblich dargestellt und geben einen Hinweis auf ihre Lage und Ausdehnung im Organ.

Ergibt das Histoscanning einen begründeten Verdacht auf eine bösartige Veränderung, so kann eine gezielte Biopsie durchgeführt werden. „Das Verfahren unterstützt uns wesentlich bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine weiterführende Prostatabiopsie“, erklärt Prim. Michael Dunzinger, Leiter der Abteilung für Urologie und Andrologie am LKH Vöcklabruck. Aus therapeutischer Sicht gibt das Histoscanning auch Auskunft, ob bei einer radikalen Prostataentfernung eine Funktionserhaltung der Nerven im umliegenden Gewebe möglich ist oder ob alternative Behandlungsmethoden wie die Strahlentherapie zur Diskussion stehen. „Damit können wir den Patienten eine weitere Verfeinerung der Diagnostik anbieten“, sagt Dunzinger abschließend.

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