Corona-Grippe bei Prostatakrebs, Coronavirus

Coronagrippe bei Krebspatienten, wie gefährlich ist der Coronavirus

Coronagrippe und KrebsWie gefährlich ist Coronavirus bei Patienten mit Prostatakrebs, Aufklärung.
Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19)

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) hat ein Informationsblatt über Gefahren über Coronavirus herausgegeben
und zusammen der Arbeitsgemeinschaft Infektionen in der Hämatologie und Onkologie (AGIHO) Empfehlungen formuliert:  dgho.de/publikationen/…/covid-19-krebspatienten.pdf

COVID-19 Virus verbreitet sich besonders im Rachen und in der Lunge der infizierten Person.
Bei vielen Infizierten ist der verläuft der Erkrankung mild, aber bei älteren Menschen, Patienten mit einer zuusätzlichen Grunderkrankung und Immungeschwäche kann es zu einem schweren, möglicherweise tödlichen Verlauf kommen.
Laut DGHO besonders gefährdete Krebspatienten sind Patienten mit:

  • Leukämien, Lymphome bei aktiver Erkrankung,
  • Leukozytopenie (eine sehr niedrige Zahl von weißen Blutkörperchen),
  • niedrigen Immunglobulinwerten, zum Beispiel Gammaglobulin IgG
  • langdauernde Unterdrückung des Immunsystems durch Kortison, Steroide, Antikörper,
  • allogener Stammzelltransplantation und anderen zellulären Therapien.

Allgemeine Risikofaktoren sind: Alter, Rauchen, hoher Blutdruck, Diabetes mellitus.

Ein besonderes Risiko bei Virusinfektionen der oberen Luftwege sind zusätzliche Infektionen, vor allem durch Bakterien und Pilze.

Beim gesunden Erwachsenen befinden sich zwischen 4.000 und 10.000 Leukozyten in einem Mikroliter Blut. Bei einer Infektion steigt die Zahl der reifen weißen Blutzellen (Leukozyten) an.

Weiße Blutzellen werden im Knochenmark gebildet.
Die verschiedene Therapien bei Prostatakrebs können die Zahl von weißen Blutkörperchen deutlich senken:

  • Besonders eine Chemotherapie kann zu Leukozytopenie führen.
  • Behandlung von Knochenmetastasen wie Bestrahlung und Infusionen mit Radionukliden
  • Hormontherapie

 

Patienten mit Prostatakrebs die palliativ behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko auf schweres Verlauf von Coronagrippe

Grippeschutz-und Pneumokokken-Impfungen können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Das Krankheitsbild von Coronagrippeähnelt dem einer Virusgrippe, verläuft aber verzögert.
Die Inkubationszeit, das ist die Zeit von einer Ansteckung bis zu den ersten Krankheitszeichen, beträgt durchschnittlich 4 Tage.
Die häufigsten Krankheitszeichen sind Husten und erhöhte Temperatur. Die Krankheit erreicht ihren Höhepunkt in der zweiten Woche, darin unterscheidet sie sich von einer Influenza.
Bei vielen Personen verläuft die Infektion mit wenigen oder ohne Krankheitszeichen, sie kann aber auch zu einer Lungenentzündung führen.
Kritisches Zeichen ist zunehmende Luftnot.

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